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"Mehr Licht" oder "Mehr Nicht"? - Das Gewicht der letzten Worte
Description
Goethe, Marie-Antoinette, Oskar Wilde: Sie starben, wie sie gelebt haben - wenn man ihren letzten Worten glaubt. Berühmte letzte Sätze, die über Jahrhunderte hinweg gesammelt und verklärt wurden. Doch was davon ist wahr und was nur Legende? Von Lavina Stauber
Credits
Autorin dieser Folge: Lavina Stauber
Regie: Martin Trauner
Es sprachen: Hemma Michel, Thomas Birnstiel
Technik:
Redaktion: Katharina Hübel
Im Interview:
Dr. Cornelius Hartz, Philologe und Sachbuchautor
Dr. Carlotta Posth, Juniorprofessorin für Mediävistische Komparatistik an der Universität Würzburg
Dr. Rupert M. Scheule, Professor für Moraltheologie an der Universität Regensburg
Trauerkultur - Der Tod und die Digitalisierung
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Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:
Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast
Wie gewinne ich die Kraft der Zuversicht? Warum ist es gesund, dankbar zu sein? Der neue Psychologie Podcast von SWR2 Wissen und Bayern 2 Radiowissen gibt Euch Antworten. Wissenschaftlich fundiert und lebensnach nimmt Euch "Wie wir ticken" mit in die Welt der Psychologie. Konstruktiv und auf den Punkt. Immer mittwochs, exklusiv in der ARD Audiothek und freitags überall, wo ihr sonst eure Podcasts hört.
ZUM PODCAST
Literatur:
Philippe Ariès, „Die Geschichte des Todes“ – Ein Klassiker der Kulturgeschichte, der den Wandel des Todesbildes in der westlichen Welt nachzeichnet. Deutscher Taschenbuch Verlag, 13. Auflage 2015.
Cornelius Hartz, „Sehen Sie, so stirbt man also“ – Ein unterhaltsamer und zugleich nachdenklicher Streifzug durch die letzten Worte historischer Persönlichkeiten. Philipp von Zabern, 2012.
Karl S. Guthke, „Letzte Worte“ – Eine kulturgeschichtliche Untersuchung der letzten Worte im westlichen Raum. C.H. Beck München, 1990.
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
ARD Audiothek | Radiowissen
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:
ZITATOR:
Ein alter und kranker Mann liegt in einem Sessel. Das Kaminfeuer wirft flackernde Schatten an die Wand, der Atem in der Stube ist gedämpft. Johann Wolfgang von Goethe, Dichterfürst und Naturforscher, hebt mühsam die Hand. Seine Augen suchen Licht – das fahle Tageslicht, das durch eines der gekippten Fenster fällt, erreicht ih