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Visionen einer besseren Welt - Utopien in der Philosophie
Description
Utopisch denken bedeutet zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Der Philosoph Ernst Bloch bezeichnet Utopien als "Inseln im Meer des Möglichen". Aber die sind im derzeitigen Dauerkrisenmodus Mangelware. Haben wir keine Lust mehr zu träumen? Von Claudia Heissenberg
Credits
Autorin dieser Folge: Claudia Heissenberg
Regie: Martin Trauner
Es sprachen: Hemma Michel, Friedrich Schloffer, Karin Schumacher
Technik: Andreas Lucke
Redaktion: Bernhard Kastner
Im Interview:
Francesca Vidal, Präsidentin der Ernst-Bloch-Gesellschaft und Professorin für Rhetorik an der Rheinland-pfälzischen technischen Universität Kaiserslautern-Landau;
Lina Berthold, Philosophin und Mitbegründerin der Jungen Deutschen Gesellschaft für Philosophie
Gregor Schäfer, Lehrbeauftragter für die Geschichte der Philosophie an der Universität Basel und Fellow am Londoner Ernst Bloch Centre for German Thought
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Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:
Linktipps:
Möglichkeiten der Utopie heute – Ein Radiogepräch zwischen Theodor W. Adorno und Ernst Bloch im Südwestfunk, 1964. HIER zu finden
Literatur:
Thomas MORUS (Sir Thomas More), Utopia. Für alle, die keine Angst vor alten Texten haben (geschrieben wurde das Büchlein 1515) und immer schon mal wissen wollten, wie das Leben in Utopia aussieht. Diverse Ausgaben sind antiquarisch erhältlich, kostenlos ist das Buch zu lesen auf den Webseiten: www.gutenberg.org und www.zeno.org.
Francis BACON, Neu-Atlantis. Visionäre und unterhaltsame Utopie einer Wissensgesellschaft von 1624 . Verschiedene Ausgaben antiquarisch erhältlich.
Ernst BLOCH, Das Prinzip Hoffnung. Der Philosoph ist der Meinung: Die Utopie ist kein Hirngespinst sondern eine Insel im Meer der Möglichkeiten. Denn die Hoffnung auf Veränderung besteht jederzeit.
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
ARD Audiothek | Radiowissen
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:
MUSIK: “Der Traum ist aus“ – (0:50)
Ich hab' geträumt, der Winter wär' vorbei, Du warst hier und wir waren frei und die Morgensonne schien...
Zitatorin:
Es könnte alles so schön sein...
Zitator: (skeptisch)
Ach wirklich?
MUSIK 1: Ton Steine Scherben, Der Traum ist aus.
Es gab keine Angst und nichts zu verlieren, es war Friede bei den Menschen und unter den Tieren, das war das Paradies.
Zitat