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Geächtet oder akzeptiert? - Täter in der Familie
Description
Familienangehörige von Straftätern sind manchmal lange Zeit schweigende Mitwisser. Nachdem eine Strafe verbüßt ist, werden Täter oder Täterin oft als das "schwarze Schaf" der Familie gebrandmarkt. Dabei wirken sich stabile familiäre Bande positiv auf das weitere Leben aus. Von Karin Lamsfuß
Credits
Autorin dieser Folge: Karin Lamsfuß
Regie: Frank Halbach
Es sprach: Christian Baumann
Technik: Andres Caramelle
Redaktion: Bernhard Kastner
Im Interview:
Prof. Sabine Andresen, Erziehungswissenschaftlerin Uni Frankfurt;
Prof. Frank Neubacher, Kriminologe, Uni Köln;
Alexandra Rauh, Leiterin des Sozialdienstes JVA Siegburg;
Francine Rice und Stefanie Heinemann, Sozialarbeiterinnen JVA Siegburg;
Ulrike Dierkes, Inzestopfer
René und Günther, inhaftierte Straftäter
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Linktipps:
M.E.L.I.N.A eV: Verein für Inzestopfer und den aus inzestuöser sexueller Gewalt entstandenen Inzestkindern HIER geht es zur Website
Studie zur Situation von Kindern von Inhaftierten - HIER geht es zur Website
Studie der Aufarbeitungskommission unter Prof. sabine Andresen zur sexuellen Gewalt in der Familie - HIER geht es zur Website
Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.
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Das vollständige Manuskript gibt es HIER.
Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:
01 O-Ton Täter in der Familie Ulrike Dierkes (0‘12“)
Meine Schwester ist meine Mutter. Mein Vater ist mein Großvater. Meine Schwester ist aber auch gleichzeitig meine Schwester.
02 O-Ton Täter in der Familie Ulrike Dierkes (0‘16“)
Meine Mutter war die älteste von vier Mädchen und wurde ab dem 7. Lebensjahr vom eigenen Vater sexuell missbraucht. Und wurde mit 13 Jahren schwanger.
03 O-Ton Täter in der Familie Ulrike Dierkes (0‘24“)
Der ausgesprochene Verdacht führte sofort zur Festnahme meines Vaters