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Back to EpisodesDie Woche SPEZIAL – Der Pfefferminzia Sonder-Podcast zum Thema betriebliche Krankenversicherung
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News 1
Rund um die betriebliche Krankenversicherung, kurz bKV, halten sich zahlreiche Vorurteile und Irrtümer, die eine weitere Verbreitung verhindern können. Das ist schade, weil die bKV viele Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bietet. Wir haben daher die sieben größten Irrtümer für Sie zusammengefasst, und prüfen, ob an diesen Irrglauben wirklich etwas dran ist.
Irrtum Nr. 1: Die bKV ist eine Art Betriebskrankenkasse
Nein, das ist falsch. Richtig ist: Die bKV ist eine Zusatzversicherung für gesetzlich oder privat krankenversicherte Angestellte eines Unternehmens. Der Betrieb schließt mit einer Versicherung einen Gruppenvertrag, der es den Beschäftigten ermöglicht, die Leistungen der bKV zu nutzen. Die Beiträge zahlt entweder der Arbeitgeber oder die Angestellten selbst. Auch Mischformen sind möglich.
Irrtum Nr. 2: Auf Beiträge müssen Steuern und Abgaben gezahlt werden
Auch das ist falsch. Richtig ist zwar, dass Zuwendungen des Arbeitgebers zur bKV von 2014 bis Ende 2019 als Barlohn galten und entsprechend versteuert werden mussten. Das ist nun aber vorbei. Nach mehreren Urteilen des Bundesfinanzhofs stuft das aktuelle Jahressteuergesetz solche Zuwendungen nun als Sachlohn ein. Was das genau bedeutet, erklären wir Ihnen in der letzten News in diesem Podcast.
Irrtum Nr. 3: Die bKV bietet vor allem Zahntarife
Nee, auch das stimmt nicht. Richtig ist: Die bKV deckt inzwischen einen umfangreichen Leistungskatalog ab, der individuell auf jedes Unternehmen abgestimmt werden kann. Die wichtigsten Gesundheitsbausteine – neben der Zahnzusatzversicherung – sind unter anderem: Pflegezusatzversicherung, ambulante Zusatzversicherung, Vorsorgezusatzversicherung, Krankenhauszusatzversicherung, Heilanwendungen wie Massagen und Krankengymnastik oder Alternative Heilmethoden.
Irrtum Nr. 4: Eine bKV ist teuer
Falsch. Richtig ist: Die Kosten sind abhängig vom Leistungsumfang der bKV. Zum Teil liegen sie unter einem Prozent der betrieblichen Lohn- und Gehaltssumme.
Irrtum Nr. 5: Eine bKV ist nur etwas für Großunternehmen
Nönö. Richtig ist: Gerade wegen der großen Flexibilität beim Leistungsumfang und bei der Prämienhöhe eignet sich die bKV auch für kleine und mittlere Unternehmen, die mit diesem Angebot ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen möchten.
Irrtum Nr. 6: Eine bKV verursacht hohen Verwaltungsaufwand
So pauschal kann man das nicht sagen, nein. Verwaltungsaufwand entsteht vor allem am Anfang. Sowohl Makler als auch Versicherer unterstützen Betriebe aber bei der Ausarbeitung und Implementierung einer individuell abgestimmten bKV. Experten helfen vor Ort bei der Umsetzung.
Irrtum Nr. 7: Für Makler und Vermittler ist der Bereich bKV nicht interessant
Das ist ganz falsch. Der gesamte Bereich der bKV bietet im Gegenteil enormes Marktpotenzial. Und: Viele Makler glauben irrtümlich, dass es hier im Vergleich zu anderen Zusatzversicherungen nur 50 Prozent Vergütung gibt. Das ist jedoch schon seit einiger Zeit nicht mehr der Fall. Die Vergütung entspricht der Regelung bei Einzelversicherungen.
Im Gespräch mit Kabil Azizi, Gothaer Krankenversicherung
Die betriebliche Krankenversicherung wird immer beliebter und verzeichnet seit Jahren steigende Wachstumsraten. Kabil Azizi, National Category Manager Gesundheit bei der Gothaer, erklärt im Gespräch, warum auch Corona den Boom nicht stoppen konnte, was eine gute betriebliche Krankenversicherung heutzutage leisten muss, und welche Vorteile die sogenannten neuen Budgettarife bieten, die in der bKV immer beliebter werden.
News 2
„Betriebliche Gesundheitsvorsorge wird im Handwerk beliebter!“. Das schrieb im Mai 2021 die „Deutsche Handwerkszeitung“. Ein wesentlicher Baustein sei dabei die betriebliche Krankenversicherung. Und in der Tat: Immer mehr Arbeitgeber erk