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DU129 - Aliens finden für Fortgeschrittene

DU129 - Aliens finden für Fortgeschrittene

Episode 129 Published 1 year, 3 months ago
Description
Und: Warum ist der Nachweis von Leben so schwer?

DU129 - Aliens finden für Fortgeschrittene

Und: Warum ist der Nachweis von Leben so schwer?

In Folge 129 schauen wir uns die Sache mit dem angeblichen Nachweis von Biomarkern auf dem Planeten K2-18b genauer an. Da war zwar jede Menge mediale Aufregung und durchaus coole Wissenschaft. Aber am Ende sind wir weit entfernt von einem Nachweis; es ist sogar fraglich, ob man da überhaupt was beobachtet hat. Außerdem gibt es Buchtipps und Evi erzählt von außerirdischen Yetis im Science Fiction Film.

Wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr das hier tun: https://www.paypal.com/paypalme/PodcastDasUniversum Oder hier: https://steadyhq.com/de/dasuniversum Oder hier: https://www.patreon.com/dasuniversum

Live Shows

Florian wird am 26. Mai und am 4. Juni seine “Sternengeschichten LIVE” Show aufführen und zwar in Eschweiler und München. Tickets gibt es hier.

Außerdem werden wir am 30. Juni 2025 den “Asteroid Day” UND 5 Jahre “Das Universum” feiern. Und zwar im Cinema Paradiso in Baden.

Buchempfehlungen

Florian empfiehlt die folgenden Bücher:

“Quantenlicht” von Thomas de Padova “Mapmatics: Wie Karten unser Weltbild prägen” von Paulina Rowińska “Die nächste Depperte: Von einer, die auszog, um Autorin zu werden” von Susanne Kristek “Wurzelreich: Über die gemeinsame Evolution von Pflanze und Mensch” von David Spencer

Die Links zu den Bücher sind Amazon-Affiliate-Links. Beim Anklicken werden keine persönlichen Daten übertragen

(Kein) Leben auf K2-18b

Den Exoplaneten K2-18b hatten wir bereits in der Folge DU108 letztes Jahr besprochen. Schon 2019 machte er Schlagzeilen, als man mit dem Hubble-Teleskop Wasser auf dem Planeten nachgewiesen haben wollte.

K2-18b hat etwa den 2,6-fachen Radius und die 8,6-fache Masse der Erde. Aufgrund seiner mittleren Dichte von nur 2,7 g/cm³ (zum Vergleich: Erde 5,5 g/cm³) wird er eher als Mini-Neptun denn als Super-Erde eingestuft. Er umkreist einen roten Zwergstern in 124 Lichtjahren Entfernung und könnte ein sogenannter hyzänischer Planet sein – das heißt, mit einem globalen Ozean bedeckt und/oder einer wasserstoffreichen Atmosphäre.

Ein Ozean klingt zunächst vielversprechend für die Möglichkeit von Leben, doch die Realität ist komplexer: Ohne Ozean müsste es eine extrem dichte Atmosphäre geben – mit einem Oberflächendruck 20-mal höher als am Grund des Marianengrabens und Temperaturen von mehreren Tausend Grad. Mit Ozean hingegen müsste der enorm massereich sein und drückt dann entsprechend auf die Planetenoberfläche und könnte geologische Prozesse wie den Kohlenstoff- oder Nährstoffkreislauf unterbinden – ebenfalls nicht ideal für Leben.

2023 kamen dann erste Daten vom James Webb Space Telescope (JWST). Überraschung: Kein Wasser! Frühere Hinweise aus Hubble-Daten waren vermutlich Fehlinterpretationen – Wasser wurde mit Methan verwechselt. Gefunden wurden Methan, Kohlendioxid – und Hinweise auf Dimethylsulfid (DMS), ein Stoff, der auf der Erde vor allem von Meeres-Mikroorganismen erzeugt wird. Ein potenzieller Biomarker also – allerdings nur Hinweise, keine statistisch signifikante Entdeckung.

Wie passt das mit dem fehlenden Wasser zusammen? Einige Forschende spekulieren, dass ein Ozean unterhalb einer dichten Wasserstoffatmos

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