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Die Woche 224 – Der neue Paragraf 34k GewO und fehlender Hausratschutz

Die Woche 224 – Der neue Paragraf 34k GewO und fehlender Hausratschutz

Episode 247 Published 1 year, 4 months ago
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Willkommen zu Folge 224 unseres Podcasts!

Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 224 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 02. Mai 2025.

Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk gehen wir auf eine ältere Dame mit geringer Rente ein, die ihren Hausratschutz kündigte – und das bitter bereute. • Mit Frank Rottenbacher vom AfW Bundesverband Finanzdienstleistung sprechen wir über den rätselhaften neuen Paragraf 34k in der Gewerbeordnung. • Und in den News der Woche fordert Top-Ökonom Marcel Fratzscher ein höheres Renteneintrittsalter. Für gesetzlich Krankenversicherte wird ihr Krankenkschutz immer teurer. Und eine aktuelle Umfrage offenbart, warum Kunden ihre Versicherungsverträge nicht online abschließen.

Aus der Redaktion (#Schmolltalk) In der Wohnung einer 77-Jährigen kommt es zum Brand. Eine Hausratversicherung hat die Dame nicht, weil sie nur eine kleine Rente hat. Wir gehen auf den Fall ein. https://www.bild.de/regional/nordrhein-westfalen/wohnungsbrand-in-buende-rentnerin-verliert-alles-6808be99b38e7833f3b953d7

Im Gespräch Mit Frank Rottenbacher, AfW Es droht neue Regulierung. Toll, mal wieder, möchte man da glatt sagen. Aber der berühmt-berüchtigte Paragraf 34 der Gewerbeordnung bekommt Zuwachs. Betroffen sind all jene, die sogenannte Verbraucherkredite vermitteln. Vermittler auf jeden Fall, aber höchstwahrscheinlich auch … sagen wir mal … Autohäuser. Wie steht es um die Prüfung und vielleicht auch Weiterbildung? Frank Rottenbacher, Vorstand beim AfW Bundesverband Finanzdienstleistung und beim Bildungsdienstleister Going Public, weiß mehr.

Die News der Woche Für den Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, ist klar: Die neue Bundesregierung sollte sich schleunigst um Steuern und Rente in diesem Land kümmern. Und zwar „als zentrale Prioritäten“, wie er der „Rheinischen Post“ mitteilte.

Fratzscher wörtlich: „Eine Rentenreform sollte sicherstellen, dass die Rente nicht noch stärker von Jung zu Alt und von Arm zu Reich umverteilt wird. Das Renteneintrittsalter muss steigen, und die Rentenerhöhungen in der Zukunft müssen geringer ausfallen, damit die junge Generation nicht noch stärker belastet wird.“

Mit seinen Worten geht Fratzscher auf direkten Konfrontationskurs mit dem Koalitionsvertrag. Denn eine richtige Rentenreform taucht dort nicht einmal im Ansatz auf. Stattdessen sieht der Vertrag ausdrücklich vor, dass das Renteneintrittsalter nicht steigt. Später in Rente zu gehen, soll allenfalls freiwillig erfolgen. Anreize wie zum Beispiel steuerfreies Gehalt bei bis zu 2.000 Euro im Monat sollen das verstärken.

Immerhin könnte der Koalitionsvertrag aber künftige Rentensteigerungen etwas eindämmen (was Fratzscher ebenfalls fordert). Denn am Nachhaltigkeitsfaktor wolle man grundsätzlich festhalten, heißt es darin. Der Nachhaltigkeitsfaktor ist Teil der Rentenformel und bringt somit die Demografie ins Spiel. Verschiebt sich das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentenempfängern ungünstig, dämpft das den Rentenanstieg.

Jingle Für viele GKV-Versicherte begann das Jahr bereits mit höheren Beiträgen. Die neue Bundesregierung will bis zum Frühjahr 2027 zwar eine Kommission einsetzen, die sich dem Thema widmet. Doch die Zeit bis dahin dürfte für Beitragszahler teuer werden. Gesundheitsökonom Professor Jürgen Wasem prognostiziert jährliche steigende Beitragssätze für gesetzlich Versicherte um 0,2 Prozentpunkte, wenn keine Reformen kommen. Noch deutlicher äußert sich Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse: Er hält eine Erhöhung um bis zu 0,6 Beitragssatzpunkte für möglich.

Durchschnittsverdiener müssten laut Wasems Berechnungen rund 492 Euro Mehrkosten pro Jahr zahlen. Verdiener an der Beitragsbemessungsgrenze müssten rund 528 Euro mehr berapp

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