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Die Woche #55 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 58 Published 5 years ago
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Willkommen zu Folge 55 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit Stephan Bruckner (Liechtenstein Life) Die Verfechter der Honorarberatung in Deutschland erhoffen sich, dass es mit dem Schattendasein des Vergütungsmodells unter einer neuen Bundesregierung bald vorbei ist. Zu den Versicherern, die dabei mithelfen wollen, dass Versicherungsvermittler in Zukunft verstärkt Netto-Policen anbieten, die also ohne Abschlusskosten auskommen, gehört Liechtenstein Life. Im nun folgenden Gespräch erläutert uns Stephan Bruckner, Director Sales Department Germany bei Liechtenstein Life und Prosperity Brokershome, wie es um das Marktpotenzial von Netto-Tarifen hierzulande bestellt ist – und welche Vorbehalte hier noch auszuräumen sind.

Die News der Woche, Teil 1 Das Ausmaß wird immer größer: Nach der Flutkatastrophe, die Mitte Juli über den Westen Deutschlands hereinbrach, geht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft mittlerweile von einem Schadenvolumen von rund 7 Milliarden Euro aus. Ende Juli bezifferte der Verband die Schäden noch auf 5,5 Milliarden Euro – am Mittwoch folgte nun die deutliche Anpassung nach oben. Damit erweist sich das Jahr 2021 für die Versicherer schon jetzt als das wohl teuerste Naturgefahrenjahr überhaupt.

Von den 7 Milliarden Euro entfielen rund 6,5 Milliarden Euro auf Schäden an Wohngebäuden, Hausrat und Betrieben sowie rund 450 Millionen Euro auf Kraftfahrzeuge. „Mit fortschreitender Schadenaufnahme und -regulierung zeigt sich erst die Dimension dieses Extremereignisses“, zeigte sich GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen sichtlich betroffen. Insgesamt gehen die Versicherer von rund 250.000 Schadenfällen aus – rund 200.000 an Häusern, Hausrat und Betrieben und bis zu 50.000 an Kraftfahrzeugen. Die durch das Tief „Bernd“ ausgelöste Sturzflut sei damit die „historisch schadenreichste Naturkatastrophe in Deutschland“, so der Verband.

Zum Vergleich: Das Hochwasser im August 2002 verursachte einen versicherten Gesamtschaden von 4,75 Milliarden Euro, gefolgt von den Schäden des Orkans „Kyrill“ von Januar 2007 mit 3,6 Milliarden Euro – jeweils hochgerechnet auf aktuelle Versicherungsdichte und Preise zum besseren Vergleich.

„Die Versicherer arbeiten weiter unter Hochdruck, um den Betroffenen schnell zu helfen“, versprach Jörg Asmussen in seiner Stellungnahme. Wir nehmen ihn beim Wort.

In eigener Sache Vermittler, die sich nicht auf eine Zielgruppe spezialisieren, werden es in Zukunft nicht einfach haben, erfolgreich zu sein. Denn immer mehr Kunden – und gerade attraktive Zielgruppen wie Heilberufler, Handwerker & Co. – erwarten mehr als eine Beratung von der Stange. Zu Recht. Wie die Ansprache attraktiver Zielgruppen gelingt, welche Themen sich als Türöffner eignen, welche Produkte infrage kommen und welche Fehler es zu vermeiden gilt, vermitteln Ihnen Top-Experten und -Expertinnen daher auf unserem Zielgruppentag.digital.

Am 6. Oktober ab 09:30 Uhr geht es los! In drei Workshop-Räumen widmen wir uns jeweils einer Zielgruppe – den Heilberuflern in Raum 1, Einzelhandel & Handwerk in Raum 2 und den Altersgruppen Generation Y und 50plus in Raum 3. Aber auch auf der Hauptbühne und in unserer Netzwerk-Lounge erwartet Sie ein spannendes Programm.

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