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Fühlen 2/7: Fühlen und Haltung

Fühlen 2/7: Fühlen und Haltung

Episode 217 Published 1 year, 1 month ago
Description
61 Minuten Inspiration 💡😃

Haltung ist die oft verkannte Variable im Erleben unserer Emotionen und Gefühle. Wie filtern unsere Haltungen - als biografisch verankerte und sich ständig erweiternde Muster des Erlebens und der ICH-Konstruktion - unser Fühlen?

In der zweiten Folge unserer Podcastreihe mit Martin Permantier, Susanne Maria Zaninelli und Christoph Jan Kramer zu ihrem gemeinsamen Buch „Fühlen. Mit Emotionen arbeiten“.widmet sich das Autorentrio dem Thema des zweiten Buchkapitels: Fühlen und Haltung. Gemeinsam beleuchten sie, wie wir durch unsere Haltung unser inneres Erleben beeinflussen.

Sie thematisieren, wie der Zugang zu den eigenen Gefühlen unsere Beziehung zu uns selbst und zu unseren Mitmenschen grundlegend verändern kann. Sie sprechen über die Herausforderungen, die sich aus unterschiedlichen Denk- und Handlungsmustern ergeben, sowie über den Einfluss von Sprache und gesellschaftlichen Normen auf unsere Fähigkeit zu fühlen und uns zu verbinden. Dabei wird deutlich, dass Fühlen immer ein Prozess ist, der im sozialen Kontext stattfindet und nicht isoliert betrachtet werden kann.

Ein zentrales Thema ist, wie frühere Haltungen oft zu einer Abspaltung oder Unterdrückung unserer Emotionen und Gefühle geführt haben. In der relativierend- individualistischen Haltung beginnen wir unsere Emotionen zu reflektieren und und ihnen eine wichtige und konstruktiven Rolle zuzuschreiben. Gefühle werden dann bewusster erlebt und wahrgenommen, so dass alle Emotionen Raum finden, sich zu manifestieren. In der systemisch-autonomen Haltung schließlich erkennen wir die Muster, die unser subjektives Erleben prägen und erfahren, dass unsere gesamte soziale Wirklichkeit durch Sprache konstruiert wird, die sowohl unser emotionales Erleben strukturiert als auch die (momentanen) Grenzen kommunikativer Möglichkeiten aufzeigt.

Sie erkunden auch die Rolle der künstlichen Intelligenz KI in diesem Prozess des Fühlens und Denkens. In einem kreativen Experiment ließen sie eine KI einen Dialog aus der Zukunft des Jahres 2065 simulieren, der reflektiert, wie sich das Bewusstsein für das Fühlen im Laufe der Zeit entwickelt hat. Dieser futuristische Blick auf das Thema eröffnet neue Perspektiven und ermutigt uns, über unsere gegenwärtigen Herausforderungen hinaus zu denken. Fühlen wird hier als eine wesentliche Fähigkeit anerkannt, die zur kollektiven Heilung und zum Verständnis der menschlichen Erfahrung beiträgt.

Emotionale Alphabetisierung kann ein entscheidendes Werkzeug sein, um unsere zwischenmenschlichen Fähigkeiten zu erweitern und die Komplexität menschlicher Erfahrung vollständiger zu erfassen.

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🎧 Der Song zum Buch


Unser Gesprächspartner Martin Permantier: Als Begleiter und Inspirator für Transformationen liegt mir die Entwicklung von Führung, Unternehmenskultur und Organisationen besonders am Herzen. Diesen Themen widme ich mich auch als Autor, Keynotespeaker, Ausbilder, Seminarleiter, Workshopgestalter, Begleiter und Podcasthost von ich-wir-alle.com. In meiner Agentur SHORT CUTS betreuen wir Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Unternehmensidentität und Arbeitgeberattraktivität.

Martin Permantier bei LinkedIn

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