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Back to EpisodesDie Woche #51 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Im Gespräch Mit Dirk Erfurth In gut acht Wochen ist Bundestagswahl. Und je nach Wahlausgang könnte dann rascher das Thema Provisionsdeckel oder -verbot wieder auf der politischen Agenda stehen, als es vielen Versicherungsvermittlern lieb wäre. Den Sommer sollten sie daher nutzen, um sich auf den Worst Case vorzubereiten, empfiehlt Dirk Erfurth, Geschäftsführer von IQ2 Strategies und Gründer der Digital Payment Plattform DiPay. Wie die Bereitschaft und Offenheit von Kunden gegenüber Nettoprodukten und Servicegebühren ist, und welche Hebel Vermittler jetzt in Richtung Honorarberatung & Co. in Gang setzen können, erklärt Erfurth im Gespräch.
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Die News der Woche, Teil 1 Nach den heftigen Überschwemmungen, die vor allem den Westen Deutschlands, aber teils auch den Süden und Osten hart trafen, ist die Lage vielerorts immer noch unübersichtlich. Die Schadengutachter der Versicherer haben dementsprechend auch gut zwei Wochen nach der Starkregenkatastrophe, die Tief „Bernd“ über das Land brachte, noch alle Hände voll zu tun. Und das wirkt sich auch auf die Schadenschätzung des Branchenverbands GDV aus. Nachdem Anfang vergangener Woche noch von 4 bis 5 Milliarden Euro versicherten Schäden die Rede war, hat der Verband diese Einschätzung am Dienstag noch einmal erhöht.
„Wir gehen jetzt von versicherten Schäden zwischen 4,5 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro aus“, erklärte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Ein Grund: Neben den Schäden aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen habe man jetzt auch die anderen betroffenen Bundesländer mit einberechnet. So sei nun klar, dass auf Sachsen und Bayern insgesamt 5 bis 10 Prozent der Gesamtschadenhöhe entfalle. Die verbliebenen Schäden wiederum seien etwa zu zwei Dritteln Rheinland-Pfalz und zu einem Drittel Nordrhein-Westfalen zuzuordnen.
Allein rund 40.000 Kraftfahrzeuge seien nach aktuellem Stand durch die Fluten beschädigt oder zerstört worden, so Asmussen. Daraus resultieren für die Kfz-Versicherer rund 200 Millionen Euro versicherte Schäden, auf die Transportversicherer entfallen rund 100 Millionen Euro. Ebenfalls zu Buche schlagen laut GDV verschiedene versicherte Großschäden im jeweils zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Die Branche rechnet nun damit, dass das Jahr 2021 den Versicherern so teuer kommt wie seit rund 20 Jahren nicht mehr. „Insgesamt dürfte dieses Jahr mit Stürmen, Überschwemmung, Starkregen und Hagel zum schadenträchtigsten Jahr seit 2002 werden“, sagte Asmussen. Damals habe der versicherte Unwetterschaden bei 10,9 Milliarden Euro gelegen. Bereits im Juni hätten Starkregen und Hagel einen geschätzten versicherten Schaden von 1,7 Milliarden Euro verursacht.
Asmussen kündigte an, dass die Schadenzahlen laufend aktualisiert würden. „Bis detailliertere Daten vorliegen, können aber noch Wochen vergehen. Schadenaufnahme und schnelle Erstzahlungen haben erstmal Vorrang vor einer detaillierten Schadenstatistik“, betonte der GDV-Chef – und dem dürfte wohl auch Gothaer-Vertriebsvorstand Oliver Brüß zustimmen. Wenn Sie erfahren möchten, was Brüß bei seinen Besuchen vor Ort erlebte, welche Schadendimension s