War da was? Gespräche zum Jahresende
Mehr zur Folge von Anna Wallner: Drei Dinge, die man aus dem Gespräch mit Ricardo-José Vybiral, dem CEO des KSV von 1870, des politisch unabhängigen Kreditschutzverbandes, mitnehmen kann: 1 . Rekordjahr oder nicht? Vybiral sagt, das Jahr 2024 ist ein Rekordjahr der Insolvenzen, zumindest bezogen auf die Passiva. Es gab noch nie ein Jahr mit so vielen Passiva, sie sind dieses Jahr über 18 Milliarden Euro gegangen. Der Grund ist, dass es mehr Großpleiten mit über zehn Millionen Euro Passiva gab als je zuvor. Allerdings war 2024 kein Rekordjahr gemessen an der Anzahl der Pleiten. Es gab in etwa 6550 Insolvenzen; vor 19 Jahren waren die Zahlen höher. Vybiral sagt: „Wir erleben noch keinen Tsunami.“ Die Insolvenzquote liegt derzeit bei 1,4 bis 1,5 Prozent. Die Signa-Pleite hat jedenfalls einen Reputationsschaden für Österreich angerichtet. „Wir werden jetzt vielleicht kritischer beobachtet, auch all die Insolvenzen namhafter Unternehmen.“
Was ist die Reihe "War da was?" Am Jahresende trifft das Podcast-Team der „Presse“ sieben spannende Gäste und spricht mit ihnen über das zu Ende gehende Jahr 2024 und schaut nach vorn, was 2025 bringt.
Von 27. Dezember 2024 bis 1. Jänner 2025 in sechs Teilen, täglich ab 5 Uhr Früh. Alle Folgen unter diepresse.com/podcast
Folge eins mit Andrea Schurian vom 27.12: Das Jahr, in dem ich fast gestorben wäre Folge drei mit Khesrau Behroz: Das Jahr, in dem Podcasts Politik gemacht haben Folge 4 mit Katharina Rogenhofer: Das Jahr, in dem das Klima in den Hintergrund getreten ist
Published on 1 year ago
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