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CL049 Weihnachten mit leuchtenden Waschbären und Wissenschaft
Description
Begrüßung
In unserem Feiertagsspecial lassen wir das Jahr 2024 gemeinsam ausklingen. Eva, Elka und Jana sprechen über einige der faszinierendsten Wissenschaftler:innen, die wir für ihre vielleicht übermenschlich erscheinenden Leistungen und Entdeckungen kennen. Aber dahinter stecken auch nur Menschen mit Stärken und Schwächen. Wir erzählen von Wolfgang Pauli, der angeblich technische Geräte zum Versagen brachte, von Werner Heisenberg, der fast durch die Doktorprüfung fiel, und von leuchtenden Waschbären. Außerdem haben wir Buchempfehlungen für die Feiertage mitgebracht und Elka wirft für uns einen Blick in die Zukunft.
Wissenschaftliche Genies sind auch nur Menschen
Wolfgang Pauli und der Pauli-Effekt
Der theoretische Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli, ist v.a. für das Pauli-Prinzip bekannt. Auch als Ausschließungs-Prinzip bekannt, erklärt es die Elektronenverteilung in Atomen und die Stabilität der Materie, und wird allen die ein Semester Physik an der Uni hatten, schon untergekommen sein. Der Pauli-Effekt ist den meisten hingegen eher weniger geläufig, macht den Physiker Wolfgang Pauli aber wieder sehr menschlich und sympathisch. Einige werden diesen Effekt vielleicht sogar aus dem eigenen Leben kennen: Technische Geräte fallen aus unerklärlichen Gründen aus, wenn Wolfgang Pauli sich in ihrer Nähe befand. Sein Ruf eilte ihm dabei so weit voraus, dass ihm der Physiker Otto Stern den Zugang zu seinem Labor verbot.
Werner Heisenberg und seine Doktorprüfung
Auch bei anderen Wissenschaftsgrößen wie Werner Heisenberg, der als einer der Begründer der Quantenmeachanik gilt und ebenfalls Nobelpreisträger ist, finden sich menschliche Seiten. Jana erzählt von seiner überraschend holprigen Doktorprüfung, bei der er fast durchgefallen wäre – ausgerechnet im Bereich der Experimentalphysik. Trotz seiner herausragenden theoretischen Begabung zeigte sich, dass Heisenberg kaum Interesse und Geschick für praktische Versuche hatte. Besonders kurios: Als er die Funktionsweise eines Fabry-Perot-Interferometers erklären sollte, scheiterte er ebenso wie bei der Frage, wie eine Batterie funktioniert. Dieses Scheitern zeigt, dass selbst die größten Genies in einigen Bereichen ihre Schwächen haben – auch Wissenschaftler:innen sind eben nur Menschen.
Kary Mullis und der leuchtende Waschbär
Dass Nobelpreisträger hingegen außerhalb ihres Fachgebiets manchmal fragwürdige Thesen aufstellen können verdeutlicht Elka mit ihrer Geschichte über Kary Mullis, dem Erfinder der PCR, der neben seinen wissenschaftlichen Leistungen auch für UFO-Geschichten und andere skurrile Aussagen bekannt ist, inklusive leuchtenden Waschbären. Noch mehr über Nobelpreisträger auf Holzwegen könnt ihr euch hier ansehen: Skeptics in the Pub Video
Buchempfehlungen für die Feiertage
Für die Feiertage haben wir noch unsere persönlichen Buchempfehlungen mitgebracht. Eva stellt das Buch „Waschbären, die im Dunkeln leuchten“ von Dan Schreiber vor, das mit kuriosen Geschichten aus Wissenschaft und Forschung unterhält. Elka empfiehlt „Beklaute Frauen“ von Leonie Schöller, das über die oft übersehenen Beiträge von Frauen in Wissenschaft und Kunst aufklärt. Jana schlägt Carl Sagans „The Demon-Haunted World“ (deutscher Titel: Der Drache in meiner Garage) vor, ein Werk, das Hoffnung und Orientierung in schwierigen Zeiten bietet.
Carl Sagan und das kosmische Jahr
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