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#202 GddZ - Digitalisierte Empathie und Mediationsarbeit? Im Gespräch mit Michael Lardy

#202 GddZ - Digitalisierte Empathie und Mediationsarbeit? Im Gespräch mit Michael Lardy

Episode 203 Published 1 year, 1 month ago
Description
Neue Technologien für Mediation und Konfliktberatung. Teil 7

Kapitel

0:03 - Einführung in die neue Technologie

0:57 - Spannende Entwicklungen in der Mediation

1:50 - Michael Lardy im Podcast

2:28 - Der Einfluss von KI auf die Mediation

6:55 - Empathie und KI: Eine kritische Betrachtung

8:41 - Vermenschlichung von Technologie

11:16 - Die Rolle der Sprache in der Kommunikation

15:10 - Vertrauen in KI: Chancen und Risiken

18:40 - Die Zukunft der KI in der Mediation

21:21 - Vision eines KI-Co-Mediators

24:58 - Open-LLMs: Die nächste Revolution?

28:22 - Anforderungen an zukünftige KI-Modelle

32:14 - Niederschwelliger Zugang zur Mediation

36:13 - Internationale Perspektiven auf Mediation

39:50 - Fazit und Ausblick auf die Zukunft

Inhaltliche Zusammenfassung

In dieser Folge des Podcasts „Gut durch die Zeit“ dreht sich alles um die Integration Neuer Technologien in den Bereich der Mediation und Konfliktbewältigung. Ich, Sascha Weigel, und mein Kollege Dr. Frank Termer reflektieren über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI), insbesondere ChatGPT, in der Mediation verbunden sind. Wir diskutieren nicht nur, was technologisch möglich ist, sondern auch, wie sich die Realitäten der Mediation in der Praxis durch derartige Innovationen verändern könnten.

Frank und ich eröffnen das Gespräch, indem wir auf aktuelle Ereignisse eingehen, die nicht nur die politische Landschaft, sondern auch unsere Arbeit als Mediatoren beeinflussen. Wir betonen die Notwendigkeit, proaktiv auf kommende Herausforderungen zu reagieren und dabei nicht den Überblick über die rasante technologische Entwicklung zu verlieren. Unser Gast ist der Mediator Michael Lardy aus Salzburg, der bereits frühzeitig Erfahrungen mit KI-Technologien gesammelt hat. Michael bringt interessante Perspektiven darüber ein, wie Künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie wir Streitigkeiten lösen, revolutionieren könnte.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie empathisch KI tatsächlich ist und ob sie der menschlichen Empathie nahekommen kann. Aus wissenschaftlichen Perspektiven beleuchten wir verschiedene Studien, die zeigen, dass KI in der Lage ist, empathisch zu agieren, zumindest in der Wahrnehmung der Nutzer. Das führt zu der wichtigen Frage: Vermenschlichen wir die Technologie und projizieren wir menschliche Eigenschaften auf sie, oder hat KI tatsächlich das Potential, empathisch zu handeln? Diese Diskrepanz bildet einen zentralen Punkt unserer Diskussion.

Michael Lardy teilt seine Erfahrungen aus seiner Praxis und betont die Potentiale, die sich durch den Einsatz von KI in der Mediation ergeben, wie etwa die Möglichkeit, rollenspezifisches Training durch KI-gestützte Simulationen zu durchlaufen. Wir betrachten auch, wie KIs den Zugang zur Mediation erleichtern könnten, indem sie als Erstkontakt fungieren und Menschen helfen, Konflikte bereits im Vorfeld besser zu begreifen und zu navigieren.

Zusätzlich diskutieren wir die Herausforderungen und Bedenken hinsichtlich der ethischen Nutzung von KI und der Notwendigkeit, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Künstliche Intelligenz in der Mediation akzeptiert werden kann. Wir analysieren, inwiefern Mediatoren die Kontrolle über die Technologie behalten sollten, um sicherzustellen, dass die menschliche Verbindung im Geschehen bleibt.

Abschließend erörtern wir, wie wichtig es ist, auch im Rahmen der digitalen Transformation nicht nur Konsumenten von Technologie zu sein, sondern aktiv Strategien zu entwickeln, um die eigenen Fähigkeiten und die der Technologien zu optimieren. Wir bilden uns gemeinsam fort, um die Zukunft der Mediation besser gestalten zu können und schlagen vor, dass niederschwellige Zugänge zur Mediation durch KI-gestützte Lösungen eröf

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