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Die Woche #205 – Hilfreiche KI-Mitarbeiter und nachhaltige Altersvorsorge

Episode 227 Published 1 year, 9 months ago
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Willkommen zu Folge 205 unseres Podcasts!

Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Wer das will, kann die eigene Altersvorsorge auch nachhaltig aufbauen. Doch das Angebot ist vielfältig, und die Regulatorik erschwert zusätzlich so einiges. Weshalb wir einige Vermittler nach Tipps und Ideen gefragt haben. Darüber sprechen wir im Schmolltalk heute.

Im Gespräch Mit Quentin Silvestro, Beam AI Einer der vielen Vorteile, mit der Bahn zu fahren, ist jener, dass man da so spannende Leute trifft. Zum Beispiel Quentin Silvestro auf dem Weg zur DKM in Dortmund. Quentin arbeitet bei einem Tech-Unternehmen namens Beam AI und stellt her oder vermittelt künstliche Mitarbeiter. Und zwar auf Basis künstlicher Intelligenz. Auch die Versicherungsbranche ist sehr daran interessiert, auch wenn sie noch recht vorsichtig ist. Also, wie funktioniert denn so ein KI-Kollege? Was kann er? Muss man ihn anlernen? Und was ist, wenn er mal Fehler begeht? Fragen wir mal Quentin Silvestro.

Die News der Woche Die Finanzaufsicht Bafin lässt durchblicken, welche Schwerpunkte sie im kommenden Jahr für die Versicherungsbranche setzen will. „Wir wollen die Zukunftsfähigkeit und die Stabilität der Versicherer stärken und die Wohlverhaltensaufsicht weiterentwickeln“, sagt Versicherungsaufseherin Julia Wiens in einer Rede auf der 13. Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht. In ihrem Vortrag setzt sie folgende Themen, die sie höchstwahrscheinlich umtreiben werden: • Wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle • Stressresistenz gegenüber schwierigen Kapitalmärkten • Leistungsstarkes Risikomanagement • Angemessene Unternehmensführung (Governance) • Moderne Informationstechnologie (IT)

Wiens wiederholt ihre schon mehrmals getroffene Feststellung: nämlich, dass die Versicherungsbranche insgesamt solide dasteht. Allerdings verbunden mit einem großen Noch. Denn die wirtschaftliche Entwicklung bezeichnet sie als unsicher, die geopolitischen Risiken als hoch. Hinzu kommen wachsende Gefahren für die IT durch verstärkte Cyberangriffe. Weshalb sie ankündigt: „Deshalb werden wir im neuen Jahr eine Reihe von Themen angehen, um die Zukunftsfähigkeit und Stabilität der Versicherer zu stärken.“ Zusätzlich zur Versicherungsaufsicht will sich die Bafin 2025 auch mit drei wichtigen Regulierungsvorhaben befassen: • die laufende Überprüfung von Solvency II • die neue Richtlinie, wie man Versicherungsunternehmen saniert und abwickelt • die Verordnung über künstliche Intelligenz

Und am Ende will sie den Versicherungsunternehmen helfen, indem sie deren administrativen Aufwand senkt. Sprich: Sie will Bürokratie abbauen. Nur ist das nicht immer so leicht, was man auch bei der Bafin weiß. „Nichtsdestotrotz werden wir weiter daran arbeiten, den administrativen Aufwand zu senken, auch wenn es dafür einen langen Atem braucht. Bürokratieabbau bleibt auf unserer Agenda“, verspricht Julia Wiens. Das ist dann mal eine gute Aussicht.

Jingle Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs, kurz BGH, stellt beliebte Kostenstrukturen bei Lebensversicherungen infrage. Dabei geht es darum, wie der Rückkaufswert einer Police kalkuliert wird. Lebensversicherer müssen ihre verkaufsoffenen Tarife nun anpassen.

Aber von vorn, was hält der BGH für unzulässig? Zahlreiche Lebensversicherungsprodukte beinhalten Abschlusskosten in Höhe von 25 Promille der Beitragssumme, die über die ersten fünf Jahre verteilt werden. Und darüber hinaus noch weitere Kosten. Diese nutzen Versicherer beispielsweise, um weitere Abschlusskosten zu finanzieren. Sie erheben diese Kosten bisher über die gesamte Beitragszahlungsdauer; und nicht erst ab dem sechsten Jahr.

Das geht so nicht, urteilt der BGH am 18. September. Versicherer dürfen bei Verträgen gegen laufende Beiträge solche Kosten bei der Kalkulation der Rückkaufswerte und den darauf aufbauenden beitragsfreien Leistungen nicht berücksichtigen. Das Urteil wirkt sich damit auch darauf aus, wie Anbieter künftig neue Tarife kalkulieren, und bri

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