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Die Woche #204 – Der Pfefferminzia-Podcast für Versicherungshelden

Episode 225 Published 1 year, 9 months ago
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Willkommen zu Folge 204 unseres Podcasts!

Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 204 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 22. November 2024.

Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk geht es um eine Studie der Rating-Agentur Assekurata, die das Vorgehen der Bafin in der Altersvorsorge ankreidet. • Mit zwei Fachanwälten sprechen wir über die allgemeinen Tücken in der Berufsunfähigkeitsversicherung. • In den News der Woche gibt es Neuigkeiten aus Brüssel. Eine Studie offenbart die größten Altersvorsorgefehler aus Maklersicht. Enkel können Erbschaftsteuerfreibeträge nicht einfach übernehmen. Und eine weitere Umfrage zeigt, was Mittelständler aktuell so umtreibt – und wie Versicherungen helfen können. • Und dann haben wir noch ein Extra-Interview für Sie: mit BVK-Präsident Michael H. Heinz.

Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Die Aufsichtsbehörde Bafin bemisst Kundennutzen in der Altersvorsorge vor allem an Renditeprognose und Kosten. Laut einer Assekurata-Studie kann das aber zu Problemen führen. Weshalb man deutsche Eigenarten anerkennen und den Begriff Kundennutzen weiter fassen sollte. Darüber sprechen wir.

Im Gespräch Mit Oliver Ostheim und Oliver Klaus Wir hatten zwei Rechtsanwälte zu Besuch in der Redaktion: Oliver Ostheim und Oliver Klaus haben sich auf alle Fragen der Berufsunfähigkeit spezialisiert. Aber warum braucht man solche Spezialisten eigentlich? Na, weil so eine BU-Versicherung tückisch ist. Da kann einiges schieflaufen. Was das ist, und was die beiden als Fachleute dann noch rausreißen können, das erzählen sie uns jetzt.

Die News der Woche Es gibt Neues zur europäischen Kleinanlegerstrategie. So schätzt Markus Ferber von der CSU, dass sie am 1. Januar 2028 in Kraft treten könnte. Das berichtet der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW, dessen Vorstandsmitglied Frank Rottenbacher sich mit ihm traf. Ferber ist Mitglied des Europäischen Parlaments und damit an den europäischen Finanzplänen sehr nah dran.

Derzeit laufen zur Kleinanlegerstrategie die sogenannten Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Kommission, Europarat und Europäischem Parlament. Beim AfW geht man davon aus, dass sie im ersten Quartal 2025 abgeschlossen sind. Ferber hält vor allem die Übergangsfristen für einen wichtigen Knackpunkt. Und in dem liegen die Beteiligten offenbar noch über Kreuz. Das Europa-Parlament und die EU-Kommission finden, dass 18 Monate für Branche und Länder genug sind, um sich auf die neuen Regularien einzustellen. Der Rat der EU bevorzugt hingegen 36 Monate. Ferber hält einen Kompromiss von 30 Monaten für möglich. Diese Frist sei aber erforderlich, damit nationale Gesetzgeber und die Branche selbst genug Zeit haben, die neuen Regeln in die Praxis umzusetzen.

Ebenfalls mit Ferber traf sich das Präsidium des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute, BVK. Dabei deutete Ferber an, dass man in Europa über den Bruch der Ampel-Koalition nicht durchweg unglücklich sei. Zwar sei es nie gut, wenn das größte EU-Mitglied keine handlungsfähige Regierung hat. Die Ampel-Regierung sei aber in Brüssel oft als problematischer Partner wahrgenommen worden, weil sich die Bundesregierung wegen ihrer Streitereien bei großen Themen oft enthalten habe. Auch die oft überraschenden Kehrtwenden von FDP-geführten Ministerien bei schon ausverhandelten Dossiers seien gar nicht gut angekommen. Weshalb man nun in Brüssel hofft, dass Deutschland nach der nächsten Wahl wieder zuverlässiger wird.

Jingle Fehler in der Altersvorsorge können für Versicherte im Ruhestand richtig teuer werden. Deshalb wollte der Versicherer Canada Life von 345 Versicherungsmaklern wissen, was Kunden in diesem Punkt denn häufig falsch machen. Ergebnis: 59 Prozent der Makler halten es für den größten Altersvorsorgefehler, wenn Verbraucher aus fehlendem Risikobewusstsein heraus gar keine Versicherung abschließen. Fast genauso so viele Makler sehen es als genauso schlimm an, wenn Versicherte aus einem

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