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Back to EpisodesDie Woche #50 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Im Gespräch Mit Sebastian Grabmaier, JDC Was ein „Wahl-O-Mat“ ist, das wissen Sie vermutlich längst – vor jeden Europa-, Bundestags- oder Landtagswahlen nutzen Millionen Deutsche die Online-Plattform, um anhand ausgewählter politischer Thesen herauszufinden, mit welchen Parteien sie die meisten Übereinstimmungen erzielen. Wissen Sie aber auch was ein „Pool-O-Mat“ ist? Diese Wortschöpfung hat kürzlich der Münchner Maklerpool JDC kreiert. Die Absicht, die hinter dieser neuen Plattform steckt, ist natürlich nicht so selbstlos wie es erstmal klingt: Denn es geht nicht darum, unentschlossenen Versicherungsmaklern einen neutralen Anbieter-Vergleich zu ermöglichen, sondern vielmehr darum, ganz spielerisch und mit einem Augenzwinkern neue Kunden anzulocken. So weit, so harmlos. Überhaupt nicht harmlos ist es aber, wenn die Unabhängigkeit eines weiteren JDC-Neuerwerbs in Zweifel gezogen würde – nämlich die des Analyse- und Ratingunternehmens Morgen & Morgen, dessen Name wohl jedem Makler bekannt sein dürfte. Morgen & Morgen wurde nun überraschenderweise von JDC gekauft. Und wir wollen im Gespräch mit JDC-Chef Sebastian Grabmaier erfahren, was es mit diesem Deal auf sich hat und wie unabhängig Morgen & Morgen künftig noch sein wird. Ach ja, um den „Pool-O-Mat“ ging es auch. Jetzt geht’s los.
In eigener Sache 50 Folgen Pfefferminzia-Podcast – ja, man kann es kaum glauben, dass nun schon fast ein Jahr her ist, seitdem wir unseren Podcast „Die Woche“ ins Leben gerufen haben. Am 17. Juli 2020 ging die erste Folge live – damals mit den Gästen Rechtsanwalt Björn Jöhnke zum Thema Betriebsschließungsversicherung, Zurich-Vorstand Jan Roß zum richtigen Zugang zur Generation Y und SEO-Experte Alexander Hacker zu Optimierung der Website bei Google. Seitdem folgten eben 49 weitere Folgen, und fast 150 weitere Gäste.
Und auch die Abonnentenzahl hat sich schön entwickelt – von 0 auf 5.620 Abonnenten ging es in 50 Folgen. 19.725 Downloads & Streams unseres Podcasts stehen aktuell zu Buche. Die beliebteste Folge ist die Nummer 33 vom 12. März 2021. Damals erklärte Vema-Chef Hermann Hübner, warum ihm die zunehmende Regulierung Sorgen bereitet. Vertriebsexperte Tobias Haff riet dazu, Prozesse erst zu optimieren und dann zu digitalisieren. Und Assekurata-Analyst Oliver Bentz beantwortete unter anderem die Frage, ob Versicherungskunden bereit sind, für „grünere“ Produkte höhere Beiträge zu zahlen.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei all jenen Hörerinnen und Hörern bedanken, die uns bis hierhin die Treue gehalten haben. Wir arbeiten fleißig an den nächsten 50 Folgen, versprochen! Wenn Sie Themenwünsche oder Gästevorschläge oder einfach Feedback haben – dann immer her damit! Sie erreichen uns unter redaktion@pfefferminzia.de Noch einmal vielen Dank fürs fleißige Zuhören.
Die News der Woche, Teil 1 Würden Politiker wie Manager denken, würde vieles in diesem Land besser laufen – diese These ist zwar in etwa so steil, wie der berüchtigte „Hillary Step“ am Mount Everest – unter uns Nicht-Bergsteigern: Das ist eine etwa zwölf Meter hohe, über 70 Grad geneigte Felsstufe – dennoch trauen viele Bürger den Wirtschaftsbossen mit ihrem Macher-Image mehr zu als so manchem verschnarchten Politiker.
Was ein Dax-Konzernlenker konkret anpacken würde, wenn er sich in die Rolle eines Finanzpolitikers begäbe, zeigt nun ein aktuelles Interview mit Oliver Bäte. Darin legte der Allianz-Chef unter anderem dar, was er an der bundesdeutschen Steuerpolitik ändern würde.
Vor allem spricht sich Bäte für eine höhere Erbschaftssteuer aus. Diese „muss steigen“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. „Das wäre sinnvoll, bevor man andere Steuern erhöht“, wie der Konzernchef betonte. Ausnahmen und Freibeträge würde er sich als Steuerpolitiker ebenfalls „genau ansehen“. Bätes Begründung: „Es ge