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Back to Episodes#190. Vergesellschaftung ist nicht gleich Sozialismus
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In dieser Woche hat Sham Jaff als Kolumnistin Premiere: Mit ihrem Newsletter, what happened last week?, fasst sie jeden Montag schnell und kritisch wichtige Ereignisse der vergangenen Woche zusammen – uns erzählt sie von der Geschichte des Völkermordes in Ruanda und warum das Erinnern für die ganze Welt von Bedeutung ist.
Weitere Themen: Ein Volksbegehren will die Deutsche Wohnen “enteignen” – ist das so schlimm, wie die Mehrheit der Deutschen meint? Welche Vorteile, welche Nachteile brächte eine solche Vergesellschaftung? Welche weiteren Maßnahmen könnten dem Treiben der Investoren auf dem Immobilienmarkt Einhalt gebieten?
Außerdem: Chinas Uiguren sind kein Thema beim EU-China-Gipfel gewesen – aber wenn wir es mit “Nie wieder” ernst meinen würden, müssten wir aufhören, davon zu schweigen und fröhlich weiter Geschäfte mit der Volksrepublik zu machen. Wie kommen wir raus, aus der Falle der wirtschaftlichen Erpressbarkeit?
Kurzstrecke: Danke Polizei, Kohle für Kohle, Forderungen der Fridays For Future-Bewegung, Hartz-IV-Sanktionen, bekifft Autofahren und natürlich: Neues vom Brexit.
Links und Hintergründe
- Legal Tribune Online: Erste Rechtsgutachten zum Volksbegehren: Kann Berlin die Deutsche Wohnen enteignen?
- nd: Bauen, bauen, bauen: Vier Mythen zur Enteignungsdebatte
- ZDF Politbarometer: Wenig Zustimmung zu Brexit-Verlängerung und Wohnungsmarkt: Mehrheit gegen Enteignen
- Clara auf Twitter: “Ich will euch als Mieterin in Berlin mal erzählen, was in dem Haus, in dem ich wohne, so abgeht, seit es vor einigen Jahren von #Akelius gekauft wurde und warum ich deshalb @dwenteignen unterstütze. #dwenteignen #Enteignung.” (Thread)
- tagesschau: Rouzbeh Taheri, Initiative Deutsche Wohnen und Co enteignen: “Wir wollen uns nicht von Großkonzernen diktieren lassen, wie diese Stadt aussieht.”
- rbb Kontraste: Alexa: Alles, was Sie sagen kann gegen Sie verwendet werden
- tagesschau: Einigung auf Brexit-Termin: Und noch ein Aufschub
- what happened last week-Newsletter
- Deutschlandfunk: Nach dem Völkermord vor 25 Jahren: Schwierige Versöhnung in Ruanda
- taz: 25 Jahre nach Völkermord in Ruanda: