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Die Woche #4 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 4 Published 6 years, 1 month ago
Description
Willkommen zu Folge 4 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit Fonds-Finanz-Chef Norbert Porazik

Norbert Porazik hat stets ein gutes Gespür dafür, was die Vermittler in Deutschland aktuell umtreibt. Der geschäftsführende Gesellschafter des größten Maklerpools in Deutschland – die Fonds Finanz aus München – versteht es, die Stimmungen im Markt aufzugreifen und sein eigenes Geschäftsmodell danach auszurichten. Stichwort: Corona-Treiber Digitalisierung. Was diese bewegte Zeit mit den Vermittlern macht, darüber sprachen wir mit ihm per Schaltung nach München.

**Die News der Woche, Teil 1

Droht jetzt die Versicherungs-Kündigungswelle?**

Eigentlich klappen die Deutschen ihren Versicherungsordner nur dann auf, wenn es absolut unvermeidlich ist. In der Corona-Krise scheint nun bei vielen dieser Punkt erreicht zu sein – vor allem bei jenen, die von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit betroffen sind.

Das Marktforschungsunternehmen Infas Quo meldete diese Woche auf Basis einer aktuellen Verbraucherumfrage, dass für Versicherer das Risiko steige, von einer coronabedingten Welle erfasst zu werden – einer zweiten Kündigungswelle, gewissermaßen.

Zu Beginn der Pandemie glichen die Storno-Zahlen eher einem „Wellchen“ – massenhafte Kündigungen blieben der Branche jedenfalls erspart – wohl auch deshalb, weil die Versicherer zügig und flächendeckend mit kundenfreundlichen Stundungsmaßnahmen reagierten. Fraglich ist nun, ob das ausreicht – und sich viele Kunden im Herbst womöglich komplett von ihren Verträgen lossagen werden.

„80 Prozent der Arbeitslosen haben bereits ihre Versicherungsverträge durchgeschaut, fast die Hälfte zieht eine Kündigung in Erwägung“, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ nun unter Verweis auf die Infas-Quo-Zahlen. Auch mehr als jeder dritte Kurzarbeiter beschäftige das Thema Versicherungen – von ihnen überlege wiederum ein Drittel, ihre Policen zu kündigen. Treffen könnte die Welle vor allem Versicherer, die viele Selbständige zu ihren Kunden zählen, mutmaßen die Autoren, denn diese Gruppe leidet derzeit besonders unter finanziellen Problemen.

Der Bund der Versicherten warnt unterdessen, dass Versicherungsverträge „auf keinen Fall voreilig gekündigt werden“ sollten. Insbesondere existenzielle Versicherungen wie die Privathaftpflicht- oder die Berufsunfähigkeitsversicherung sollten unter allen Umständen bestehen bleiben“, betont eine Sprecherin der Verbraucherschutzorganisation. Sie empfiehlt Betroffenen umgehend das Gespräch mit ihrem Versicherer zu suchen und zu klären, welche Möglichkeiten es in der individuellen finanziellen Situation gebe.

**Viele Berater wissen nichts von ihrer Abfragepflicht zur Nachhaltigkeit **

„Es grünt so grün“ beginnt ein bekanntes Lied aus dem 1964er Erfolgsfilm „My Fair Lady“ mit Audrey Hepburn. Das könnte man auch von der Kapitalanlage der Deutschen sagen. Denn das Thema Nachhaltigkeit wird für Privatanleger hierzulande immer wichtiger. Laut einer Umfrage der Fondsgesellschaft Union Investment unter 301 Bankberatern sind ökologische, ethische und soziale Aspekte schon für ein Drittel ihrer Kunden ein relevanter Aspekt bei der Anlageentscheidung ist.

Tendenz: deutlich wachsend. Während die grünen Geldanlagen nach Ansicht von 65 Prozent der Befragten auf Sicht von zwölf Monaten wichtig oder sehr wichtig sein werden, prognostizieren das auf Sicht von fünf Jahren sogar 90 Prozent.

Die Berater selbst spielen dabei eine große Rolle, denn das Wissen der Kunden zum Thema ist noch eher mau, meinen die befragten Bankberater. Aber nicht nur das. 53 Prozent der Umfrage-Teilneh

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