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Back to EpisodesDie Woche #5 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Im Gespräch Mit Online-Beratungs-Experte Jan Helmut Hönle
Von einem Tag auf den anderen stellte die Bundesrepublik im März wegen der Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben ein. Zu Hause bleiben war angesagt, Abstand halten, möglichst wenig mit anderen Menschen agieren. Das hatte auch dramatische Auswirkungen auf den Arbeitsalltag vieler Makler und Vermittler. Denn viele Beratungsgespräche mit Kunden finden hier typischerweise noch im Maklerbüro oder beim Kunden zu Hause von Angesicht zu Angesicht statt.
Um sich während des Lockdowns also überhaupt noch mit Kunden austauschen zu können, musste eine Lösung her. Und die hieß Online-Beratung. Jan Helmut Hönle, Geschäftsführer der Deutschen Akademie für Video- und Online-Beratung, schätzt, dass der Anteil an Video-Beratungen in dieser Zeit auf 80 Prozent hochschnellte – von 30 Prozent vor der Corona-Zeit.
Und jetzt? Heißt es: nicht wieder zurückfallen in alte Vor-Corona-Verhaltensweisen! Sondern weitermachen. Wie Makler den spontanen Ausflug in die digitale Beratung jetzt zu einem stabilen Geschäftsfeld machen, fragten wir Online-Beratungs-Experten Hönle. Übrigens: Wenn Sie mehr zur Technik wissen möchten, dann schauen Sie sich mal dieses Interview mit Herrn Hönle zum Thema an.
**Die News der Woche, Teil 1 Was verdient mein Kollege wohl so? **
Viele Menschen würden nur allzu gerne erfahren, was der Kollege verdient –da geht es Versicherungsmaklern nicht anders. Entsprechend groß ist die Resonanz, wenn wir über neue Gehälterstudien und -vergleiche berichten – oder über Vermittler, die darüber plaudern, was bei ihnen Monat für Monat auf dem Kontoauszug steht. Die Schlagzeile „Ich verdiene monatlich etwa 13.000 Euro brutto“ hat uns nun in dieser Woche besonders viele Klicks – aber auch ein gehöriges Maß an Kritik, neudeutsch „Shitsorm“ – beschert. Worum geht es?
Die Wochenzeitung „Die Zeit“ hatte anlässlich der Corona-Krise eine Serie mit dem Titel „Kontoauszug“ gestartet. Darin berichten Menschen, wie sich ihr Berufsalltag im Zeichen der Pandemie verändert hat, was sie verdienen und wofür sie ihr Geld ausgeben. Kürzlich kam nun also ein selbstständiger Handelsvertreter zu Wort, der nach eigener Auskunft für eine große Versicherungsgesellschaft tätig sei. Im Beitrag nennt sich der 32-Jährige einfach nur „Konstantin“.
Viele Menschen meinten er sei „bloß provisionsgeil“, sagt Konstantin über seinen Beruf, der „nicht den besten Ruf“ habe. Doch das sei falsch. Denn grundsätzlich hätten er und seine vier Kollegen, die gemeinsam über 6.500 Kunden betreuen, nur etwas „von langen und zufriedenen Kundenbeziehungen“. „Kurzfristiges und provisionsorientiertes Handeln“ helfe da nicht, betont er.
An dieser Stelle wird die große Mehrheit von Konstantins Berufskollegen noch mit dem Kopf genickt haben. Nur leider gibt sich Konstantin große Mühe, den Versuch einer Image-Korrektur nur ein paar Sätze später wieder nach Kräften einzureißen. So weiß der Vater einer dreijährigen Tochter zu berichten, dass er insgesamt vier Autos besitze – von denen er und seine Frau aber nur zwei benutzten. Mehr Klischee geht eigentlich nicht – und „die Zeit“ bedankte sich für diese Steilvorlage mit dieser Schlagzeile: „Wir haben vier Autos, unser Porsche steht nur rum“.
Der Spott der Kollegen ließ dann auch nicht lange auf sich warten: „Das verdiene ich auch. Aber ich bekomme es nicht“, lautete ein lakonischer Kommentar zu Konstant