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Back to EpisodesDie Woche #6 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Im Gespräch Mit bAV-Expertin Henriette Meissner
Die schlechten Nachrichten kommen während der Corona-Krise zuhauf. Wegen des politisch verordneten Lockdowns stockt in vielen Wirtschaftsbranchen das Alltagsgeschäft – oder es kommt ganz zum Erliegen. Viele Unternehmen beantragen in der Folge Kurzarbeit, um Kosten zu sparen. Im April zum Beispiel bekommen laut Bundesagentur für Arbeit fast 7 Millionen Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld – deutlich mehr, als während der Weltwirtschaftskrise 2008/2009.
Für manche Unternehmen reicht das nicht. Sie schlittern in die Insolvenz. Prominente Beispiele: die Modemarke Strenesse, die Restaurantketten Vapiano und Maredo, der Artisten-Zirkus Cirque du Soleil, der Karstadt-Kaufhof-Konzern – um nur einige zu nennen. Beides, Kurzarbeit und Unternehmensinsolvenzen, hat auch Auswirkungen auf die betriebliche Altersversorgung (bAV) – und sorgt mitunter für Handlungsbedarf auch für Vermittler und Makler.
Wie sicher Betriebsrenten vor diesem Hintergrund sind und warum jetzt die Stunde des Maklers geschlagen hat – das gingen wir mit Henriette Meissner durch. Sie ist Geschäftsführerin der Stuttgarter Vorsorge-Management GmbH und Generalbevollmächtigte für die bAV bei der Stuttgarter Lebensversicherung.
Die News der Woche, Teil 1 Gerhard Schick will Vertrauen in Finanzbranche wiederherstellen
„Die Bank gewinnt immer“, so lautet der Titel des neuen Buchs von Gerhard Schick. Schick legte vor etwa zwei Jahren sein Bundestagsmandat für die Grünen nieder, um die Bürgerbewegung Finanzwende zu führen. Inzwischen hat die Stiftung 3.000 Mitglieder – und die dürfen sich nun über viel neuen Lesestoff freuen – zumal der selbst von vielen Gegnern respektierte Finanzexperte darin auch viel Diskussionsstoff bietet. So schreibt Schick unter anderem, dass der Finanzmarkt die Gesellschaft „vergifte“.
Und dieses Gift habe fatale Wirkung: „Wer schlecht beraten wurde und dadurch seine Altersvorsorge verliert, hat auch kein Vertrauen mehr in das System – und wendet sich dann vielleicht auch von den etablierten Parteien ab“, erklärt Schick in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“. Einen solchen Vertrauensverlust und das Ausnutzen unbedarfter und überforderter Verbraucher könne man aber verhindern, so Schick weiter, „indem man das System auf unabhängige Beratung umstellt.“
Was er damit genau meint, führt er im Folgenden aus: Wenn sich ein Bürger zum Beispiel in der Sparkasse zwei Stunden beraten lasse und dort eine Lebensversicherung abschließe, zahle er mehrere Hundert Euro Provision – für ein Produkt, das einem im Endeffekt vielleicht gar nichts bringe, so Schick. Stattdessen wäre es besser, „an entscheidenden Weichen im Leben – Immobilienkauf, Heirat oder Berufsstart – sich je eine Stunde unabhängig beraten zu lassen“, sagt der Ex-Politiker. „Dann hat man vielleicht einen passenden Sparplan oder eine wasserdichte Finanzierung – und schleppt keine Fehlentscheidungen mit sich herum, die von Jahr zu Jahr teurer werden.“
Kritik an Schicks Ausführungen folgt prompt: „Eine Stunde!? Meine Gespräche dauern immer deutlich länger. Was mache ich da falsch?“, fällt ein Nutzer auf
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