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Die Woche #7 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 7 Published 6 years ago
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Willkommen zu Folge 7 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit Stephen Voss, Vertriebsvorstand Neodigital

Tesla-Chef Elon Musk gibt sich ja gerne recht großspurig. Als er also ankündigte, dass Tesla nun auch ins Versicherungsgeschäft einsteigen möchte, waren es denn auch gleich „revolutionäre Versicherungsprodukte“, die er den Kunden versprach. Wie sich das äußert? Zuvorderst schon mal am Preis. 20 Prozent günstiger seien die Tesla-Kfz-Policen im Vergleich zur Konkurrenz – zumindest in den USA. Ob das auch in Deutschland so sein wird, bleibt abzuwarten.

Warum sich Musk überhaupt für den deutschen Versicherungsmarkt interessiert, welche Vorteile Tesla im Vergleich zu den etablierten Versicherern hierzulande hat, und wie die deutschen Anbieter auf die Konkurrenz reagieren sollten ¬– darüber sprachen wir mit Stephen Voss. Er ist Vorstand Vertrieb und Marketing des digitalen Versicherers Neodigital, und uns heute aus dem hessischen Usingen zugeschaltet.

Die News der Woche, Teil 1 Die Versicherer und der Garantiezins

Sag mir wo die Zinsen sind, sag mir, wo sind sie geblieben – das klingt ein bisschen nach Lyrik, doch für die Lebensversicherer ist die anhaltende Zinsmisere am Kapitalmarkt längst zu einer ernsthaften Bedrohung geworden. Staatsanleihen mit guter Bonität werfen nur noch magere Erträge ab – die Papiere werden ihrem Zweck als Lebensversicherung für die deutschen Lebensversicherer immer weniger gerecht. Die Gesellschaften haben schon vor einiger Zeit auf diese Entwicklung reagiert und die klassischen Lebens- und Rentenversicherungen mit Garantiezinsen aus ihren Schaufenstern geräumt – in den neuen Produkten wird den Kunden im höchsten Fall der Erhalt der eingezahlten Beiträge garantiert.

Angesichts der Corona-Krise ist eine positive Trendwende bei der Zinsentwicklung nun in noch weitere Ferne gerückt – und daher wird nun immer lauter die Frage gestellt, ob es überhaupt noch Sinn macht, dass die Bundesregierung den Lebensversicherern einen Garantiezins vorschreibt – der, man erinnere sich, bis zum Sommer 2000 tatsächlich einmal bei 4 Prozent lag. Bereits vor einigen Jahren gab es seitens der Politik ernsthafte Überlegungen, den Garantiezins – bei dem es sich formal um einen Höchstrechnungszins handelt – komplett abzuschaffen. Daraus wurde zunächst nichts – tja, und heute?

Aktuell garantieren die Lebensversicherer ihren Kunden, die unbedingt noch einen klassischen Vertrag abschließen möchten, 0,9 Prozent Rendite auf den Sparanteil. Die Deutsche Aktuarvereinigung hatte allerdings bereits im Dezember vergangenen Jahres für eine weitere Senkung plädiert – und zwar auf 0,5 Prozent. Doch daraus wird wohl auch 2021 nichts. „Wir gehen heute davon aus, dass es zum 1. Januar keine Änderung des Höchstrechnungszinses geben wird“, sagte Guido Bader, Vorstandsvorsitzende der Aktuarvereinigung, in dieser Woche der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Denn das Bundesfinanzminsterium, das den Höchstrechnungszins festlegt, hat in den Wirren der Corona-Zeit hierzu noch keine Entscheidung getroffen. Und damit ist laut Bader eine rechtzeitige Umsetzung der Vorgabe durch die Lebensversicherer bis zum 1. Januar 2021 unmöglich geworden.

Dabei hält auch die Finanzaufsicht Bafin eine weitere Senkung des Garantiezinses bei Lebens- und Rentenversicherungen für ratsam – und hat nun deshalb an die Versicherer appelliert, ihre künftigen Zinsversprechen freiwillig zu reduzieren. So betonte die Bafin, dass sich die Unternehmen sowieso „im Rahmen eines ordnungsgemäßen Risikomanagements damit auseinandersetzen müssten, welchen Garantiezins sie im Neugeschäft offerieren könnten“.

In das gleiche Horn bläst auch die Ratingagentur Assekurata: „Nur weil sie einen Garantiezins von 0,9 Prozen

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