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Die Woche #49 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 51 Published 5 years, 2 months ago
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Willkommen zu Folge 49 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit Carsten Zielke Seitdem sich Carsten Zielke vor über acht Jahren als Gründer des Aachener Analysehauses Zielke Research selbstständig gemacht hat, chekt er routinemäßig die Maschinenräume der deutschen Lebensversicherer. Was er bei seinen Rundgängen feststellt, sorgt in der Versicherungswirtschaft regelmäßig für Schnappatmung – denn Zielke schätzt die Solvenzlage der Branche weitaus kritischer ein als die Branche selbst. So war es auch diesmal als er seine jüngsten Erkenntnisse gemeinsam mit dem Bund der Versicherten präsentierte. Wir sprachen mit Zielke über die Ergebnisse seiner Studie, die der BdV in einer Pressemitteilung vom vergangenen Donnerstag als „dramatisch“ beschrieb. Wir erreichten den begeistetern Triathleten am Mittwoch auf Lanzarote, wo er an diesem Samstag nach langer Corona-Pause endlich wieder an einem Iron-Man-Wettbewerb teilnimmt. Im Vorgespräch machte sich Zielke Sorgen um die starken Winde, die um die Vulkaninsel im Atlantik tobten – immerhin: wenn sich jemand mit Gegenwind auskennt, ist es wohl Zielke. Jetzt geht‘s los.

Die News der Woche, Teil 1 Sollte Bundesfinanzminister Olaf Scholz sein Vorhaben nach der Bundestagswahl in einer neuen Regierung tatsächlich umsetzen können, könnten Millionen Rentner und Beitragszahler in den kommenden Jahren mit umfassenden Steuererleichterungen rechnen. Was hat er vor? „Erstens möchte ich die Beiträge zur Rentenversicherung nicht erst 2025 steuerlich voll absetzbar machen, sondern vorher“, verkündete der SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“. Zweitens wolle er die volle Besteuerung der Renten weiter nach hinten schieben – sie solle erst 2060 wirksam werden und nicht, wie bislang vorgesehen, schon 2040.

Hintergrund für Scholz‘ Äußerungen ist das Urteil des Bundesfinanzhofs zur Doppelbesteuerung von Ende Mai. Der BFH hatte geurteilt, dass die seit 2005 in Deutschland geltende Rentenbesteuerung von der damaligen Bundesregierung keineswegs so sicher berechnet worden sei, wie es bis zuletzt immer wieder aus Berlin betont wurde. Eine verfassungswidrige Doppelbesteuerung bei künftigen Rentnergenerationen sei somit nicht auszuschließen – das Gericht forderte den Gesetzgeber zur Korrektur auf.

Aus Sicht von Experten steigt das Risiko der Doppelbesteuerung mit jedem neuen Rentnerjahrgang etwa von 2025 beginnend. Klar ist schon jetzt: Die von Scholz nun vorgeschlagene Korrektur wird für die Steuerzahler sehr teuer. Zwar müsste „nach der Wahl im Herbst wohl auch jede andere Bundesregierung in ähnlicher Weise auf das BFH-Urteil reagieren“, mutmaßt die „Süddeutsche Zeitung“. Allerdings kommt verschärfend hinzu, dass der SPD-Kanzlerkandidat in dem Interview auch ein stabiles Rentenniveau von 48 Prozent versprach, sofern er auch in einer neuen Regierung in der Verantwortung sei.

„Jeder Beitragszahler sollte bei einer CDU/CSU-Regierung darauf gefasst sein, dass das Rentenniveau sinkt“, wird Scholz zitiert. Das werde es mit ihm nicht geben, sagte er. „Ich garantiere ein stabiles Rentenniveau von 48 Prozent.“ Mögliche Schwierigkeiten bei der Finanzierung über die kommenden Jahrzehnte kommentierte Scholz so: „Wenn es in Deutschland viele Jobs mit ordentlichen Löhnen gibt, ist die Rente sicher.“ Na, das haben wir hierzulande ja schon mal gehört.

Der Vertriebstipp Von Peter Schmidt Eine zum Makler passende Nachfolgeregelung ist nicht von heute auf morgen aufgestellt. Das weiß Unternehmensberater Peter Schmidt, der schon hunderte Maklerunternehmen in Sachen Nachfolge beraten hat, nur allzu gut. Im Gegenteil müsse man für eine geregelte Nachfolge schon mal bis zu zehn Jahre veranschlagen, so der Experte. In seinem nun folgenden Vertriebstipp geht er näher auf dieses Thema ein.

** Die News der Woche, Teil 2** „Ich werde bald 30 und habe noch fast nichts für meine Rente getan“, gibt die Berufsanfängerin Imke Wrage z

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