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Back to EpisodesDie Woche #197 – Der Pfefferminzia-Podcast für Versicherungshelden
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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 197 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 04. Oktober 2024.
Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk geht es um die Themen des kommenden Pfefferminzia-Printheftes. • Mit Hans-Jürgen Bretzke von Fondskonzept sprechen wir über Investoren in Maklerpools. • Und in den News der Woche zeigen junge Leute Interesse an Altersvorsorge, tun aber noch nichts. Christian Lindner übt sich im Blockieren. Die Bürger schätzen die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung zu optimistisch ein. Und Managerhaftpflichtversicherer müssen viel zahlen.
Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Wir sprechen über Themen im kommenden Pfefferminzia-Printheft. Unter anderem eine BU für Hausfrauen und Alternativen zur Rente.
Im Gespräch Mit Hans-Jürgen Bretzke, Fondskonzept Hans-Jürgen Bretzke ist Vorstandsvorsitzender beim Maklerpool Fondskonzept. Und man kann es gar nicht anders sagen, er schätzt dort seine Unabhängigkeit und Freiheit. Weshalb er auch überhaupt keine Lust hat, einen Investor einsteigen zu lassen. Fragen wir doch mal nach, warum er das so sieht und warum er ein paar Investoren-Millionen so rundweg ablehnt.
Die News der Woche Junge Menschen bis 30 wissen zwar, dass sie fürs Alter vorsorgen sollten, um Altersarmut zu vermeiden. 72 Prozent der jüngeren und älteren Erwachsenen sind sich einig, dass Altersvorsorge gegen Altersarmut hilft. Trotzdem haben 44 Prozent der Personen zwischen 18 und 30 („Gen Z“) noch nicht mit der Vorsorge für den Ruhestand begonnen. Nur knapp jede zweite Person beschäftigt sich häufig mit der eigenen finanziellen Situation. Das hat eine Umfrage im Auftrag von Swiss Life Deutschland unter 4.000 Personen ergeben.
Was hindert junge Erwachsene in ihren Zwanzigern daran, mit der Altersvorsorge loszulegen?
- Fehlende finanzielle Mittel (45 Prozent)
- Komplexität des Themas (25 Prozent)
- Fehlende zeitliche Ressourcen (20 Prozent)
- Kein Thema in der Schule (25 Prozent)
- Kein Thema im Elternhaus (14 Prozent)
„Junge Menschen in ihren Zwanzigern zeigen zwar das nötige Interesse an Finanzthemen wie Altersvorsorge, doch sie müssen auch ins Handeln kommen und anfangen, in die Zukunft zu investieren. Genau dazu kann Beratung den Anstoß geben”, sagt Dirk von der Crone, Geschäftsführer von Swiss Life Deutschland. „Das deckt sich mit unseren Studienergebnissen: 75 Prozent der Gen Z ist Beratung bei Finanzanlagen oder Vorsorgeprodukten wichtig.“
Denn obwohl sie ihre eigenen Finanzkenntnisse als solide einschätzen, wünschen sie sich die Expertise von Fachleuten: Finanzberatern, Banken und Finanzinstituten wird große Kompetenz zugeschrieben, 29 Prozent sehen sie als am besten geeignet, um Finanzwissen zu vermitteln.
Jingle Die FDP ist offenbar in Anti-Laune. Denn Parteichef und Finanzminister Christian Lindner blockiert zwei Vorhaben, die die Bundesregierung eigentlich umsetzen will: Das Rentenpaket II und die steigenden Beitragsbemessungsgrenzen in der Sozialversicherung.
Punkt 1, das Rentenpaket II: Im März hatte es Lindner zusammen mit Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) noch in Eintracht vorgestellt. Wobei man auch damals schon das Gefühl bekam, dass er selbst mehr am beschlossenen Generationenkapital auf Aktienbasis hing als an Heils Haltelinien für die gesetzliche Rente.
Doch sei’s drum. Jetzt liegt das Rentenpaket II im Bundestag, der darüber beraten soll. Und wie Medien berichten, droht dort Streit, denn vor allem FDP und SPD liegen mit ihren Ansichten über Kreuz. Wie der „Spiegel“ schreibt, will die FDP dem Rentenpaket noch nicht zustimmen. In Hinblick auf Konjunktur, Arbeitsplatzabbau und Konkurrenzfähigkeit würden „die Vorschläge des Arbeitsministers nicht mehr in die Zeit passen“, zitiert der Bericht den Parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Johannes Vogel.
Punkt 2, Beitragsbe