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Back to EpisodesDie Woche #195 – Der Pfefferminzia-Podcast für Versicherungshelden
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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 195 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 20. September 2024.
Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk geht es um die Frage, ob sich Versicherungen lohnen sollten. • Mit Lisa Knörrer, Geschäftsführerin BBG Betriebsberatungs GmbH, sprechen wir über das diesjährige Konzept der DKM. • Und in den News der Woche lässt Finanzminister Lindner Details zur geförderten Vorsorge heraus. Laut einem aktuellen Urteil haftet ein Makler nicht für eine nicht empfohlene Risikolebensversicherung. Der Kundenservice bei Zahnzusatzversicherungen hat sich verschlechtert. Und Knackis klauen deutlich mehr Autos.
Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Warum müssen sich Versicherungen eigentlich lohnen? Schauen Sie sich die nächste Folge Biomex.TV zum Thema lebensbegleitende BU-Beratung an. AM 24.09. um 13h auf www.biomex.tv
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Im Gespräch Mit Lisa Knörrer, BBG Am 29. Und 30. Oktober ist es wieder so weit: Dann öffnet die Versicherungsmesse DKM in Dortmund wieder ihre Pforten. Wir haben mit Lisa Knörrer, Geschäftsführerin des Veranstalters BBG, über das Konzept für die diesjährige Messe gesprochen. Außerdem ging es darum, was inbesondere junge Maklerinnen und Makler erwartet. Und welche Top-Speaker den Weg in die Westfalenhallen nach Dortmund finden.
Die News der Woche Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat weitere Details herausgelassen, wie er sich die neue private Altersvorsorge vorstellt, vor allem das Altersvorsorgedepot. Demnach sollen die Menschen ab 2026 zwischen der klassischen Riester-Rente und dem neuen Altersvorsorgedepot wählen können. Die Riester-Rente soll es dann auch in einer Variante mit lediglich 80 Prozent Garantie auf eingezahlte Beiträge und Förderungen geben. Vorgeschrieben sind bisher 100 Prozent, was die Renditechancen deutlich ausbremst.
Und dann geht es ums Altersvorsorgedepot. Das will der Staat genau wie die Riester-Rente fördern. Garantien sind nicht vorgesehen, und die Menschen sollen weitgehend frei bestimmen können, was sie ins Depot hineinpacken. Allerdings will Lindner die Auswahl ein wenig einschränken. Im Gesetz soll es eine Positivliste für bestimmte Anlageklassen geben. Also bestimmte Aktienfonds, auch die bei Verbraucherschützern so beliebten Indexfonds mit dem schicken Kürzel ETF, Anleihen und sogar Einzelaktien. Spekulatives Zeug will Lindner ausdrücklich nicht fördern, zum Beispiel: Knock-out-Zertifikate, kurz laufende Optionen oder Optionsscheine und Kryptoanlagen.
Sehr konkret wird der Minister in Hinblick auf die Förderhöhe, wobei sich die freilich noch ändern kann. Aber der Plan lautet erstmal so: • Auf jeden eingezahlten Euro packt der Staat 20 Cent drauf • Der maximale Eigenbeitrag beträgt 3.000 Euro im Jahr • Mindestens 120 Euro müssen die Menschen jährlich einzahlen • Eltern bekommen eine Kinderzulage von 25 Cent je eingezahltem Euro, maximal 300 Euro im Jahr • Menschen mit Einkommen bis 26.250 Euro bekommen 175 Euro Bonus • Berufseinsteiger unter 25 Jahren bekommen bis zu drei Jahre lang 200 Euro Bonus
Hinzu kommt der Steuervorteil. Alle Erträge in der Sparphase sollen steuerfrei bleiben, die teure Abgeltungsteuer entfällt. Dafür sind die Entnahmen in der Rente