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CL039 Terraforming Venus - Können wir die Venus in ein Dschungelparadies verwandeln?
Description
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Einleitung
In dieser Episode beschäftigt sich Jana mit dem Ursprung der Symbole, die wir Menschen den Planeten zugeordnet haben. Besonders bekannt sind die Symbole für Mars und Venus, die für Männlichkeit und Weiblichkeit stehen. Das Marssymbol bildete sich aus der Darstellung eines Schildes und eines Speeres und wurde urprünglich mit Eisen assoziiert. Weniger eindeutig ist hingegen die Venus, ihr Zeichen wird als Handspiegel der Göttin interpretiert. Da Spiegel in der Antike oft aus Kupfer waren, wird die Venus mit diesem Element in Verbindung gebracht. Ein weiteres bekanntes Symbol ist jenes von Merkur, das heute teilweise in der LGBTQ+ Szene genutzt wird, um non-binäre Geschlechter darzustellen.
Terraforming Venus
Inspiriert von Janas Erzählungen über die Venus in Cosmic Latte 35 geht Eva in dieser Folge der Frage nach, ob sich die Venus terraformen lassen könnte.
In der Science-Fiction ist das Konzept des Terraforming, also einen Planeten für uns Menschen mittels Technologie lebensfreundlich zu machen, längst angekommen. Der Begriff Terraforming wurde bereits in den 1940er Jahren von Jack Williamson erfunden und später von der Wissenschaft übernommen. Und Poul Anderson ließ bereits 1954 in "The Big Rain" die Venus zu einem lebensfreundlichen Planeten werden.
Die Ausgangslage ist dabei bei der Venus auf den ersten Blick jedoch äußerst schlecht: die Oberflächentemperatur liegt bei 460 Grad Celsius. Der Druck auf der Oberfläche ist 90-mal stärker als auf der Erde, da ihre Atmosphäre so dicht ist - diese besteht zudem fast komplett aus Kohlendioxid. Wenn wir auf der Venusoberfläche stehen würden, wäre das also in etwa so, wie wenn wir uns auf der Erde in über 900 Meter Meerestiefe aufhalten.
Die Frage, warum wir also die Venus terraformen sollten, ist daher durchaus berechtigt. Allerdings gilt die Venus in mancherlei Hinsicht auch als Zwillingsschwester der Erde: sie ist ihr sowohl in Größe als auch in der Masse ähnlich, und daher ist auch die Anziehungskraft ähnlich. Dies ist sehr praktisch für den menschlichen Körper, da wir dann nicht z.B. mit Muskelschwund zu kämpfen hätten, wie dies etwa auf dem Mars der Fall wäre. Zudem kommt die Venus der Erde regelmäßig sehr nahe, was für wiederkehrende Reisen praktisch ist.
Was müssten wir auf der Venus ändern, um sie bewohnbar zu machen?
Um auf der Venus zu leben, müssten wir v.a. drei Dinge ändern, die uns momentan das Leben auf ihr nicht nur schwer sondern unmöglich machen:
Zunächst müssten wir die Oberflächentemperatur der Venus senken, von aktuell 464 Grad Celsius auf gemütliche 15 Grad. Im nächsten Schritt müsste die Beseitigung des größten Teils der dichten Kohlendioxid- und Schwefeldioxidatmosphäre des Planeten erfolgen und schließlich müsste atembarer Sauerstoff der Atmosphäre hinzugefügt werden.
Venus Terraforming in der Wissenschaft
In der Wissenschaft hat man sich erstaunlich viele Gedanken darüber gedacht. Bereits in den 1960er Jahren schlug Carl Sagan vor, Mikroorganismen auf der Venus auszusetzen, um mittels Fotosynthese Kohlendioxid in der Atmosphäre in Sauerstoff umzuwandeln und so den starken Treibhauseffekt zu stoppen. Sagan erkannte bereits, dass die Hauptprobleme die enorm dichte CO2-Atmosphäre, der extreme Treibhau