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Stauden einfach pflegen

Stauden einfach pflegen

Episode 84 Published 1 year, 5 months ago
Description
Was brauchen die Blumen eigentlich das Jahr über?

Stauden pflegen

Eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de

Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de

Was sind Stauden?

  • langlebige, krautige Pflanzen, die jedes Jahr wieder kommen
  • unfassbare Vielfalt (Formen, Farben, Strukturen) macht den Garten lebendig
  • gibt’s in allen Farben des Regenbogens, viele duften sogar
  • heimische Arten sind oft gut für Bienen und nützliche Insekten, weil sie Nektar und Pollen haben

Sicherlich muss man Stauden gut pflegen, dass sie immer wieder kommen!

  • Ein bisschen Pflege schadet nicht.
  • Je nachdem, was man anpflanzt, macht die Pflege mehr Arbeit oder weniger.
  • Wildstauden sind meistens ziemlich pflegeleicht, Prachtstauden brauchen mehr Zuwendung
  • Aber: die Vielfalt ist riesig, die Pflege kann sich unterscheiden!

Wie sieht es mit dem Düngen aus?

  • Du hast schon viel gelernt! Düngen ist wichtig, damit die Stauden kräftig und gesund wachsen und genügend Nährstoffe für prächtige Blüten haben.
  • Am besten organischen Dünger verwenden, wie den Neudorff Azet StaudenDünger
  • kombiniert Sofort- und Langzeitwirkung (bis zu 3 Monaten)
  • macht die Pflanzen widerstandsfähig gegen Trockenheit, Krankheiten und anderen Stressfaktoren
  • mit MyccoVital für das Wurzelwachstum und Mikroorganismen für vitalen Boden
  • Anwendungszeitraum: Februar bis September.
  • das erste Mal mit beginnendem Austrieb düngen
  • ein weiteres Mal kurz vor/nach der Blüte Dünger geben
  • eigener Kompost ist natürlich nie verkehrt

Brauchen alle Stauden gleich viel Dünger?

  • natürlich nicht
  • Astern, Lilien, Ehrenpreis und Kugeldisteln: 100 g
  • Primeln, Pfennigkraut, Christrosen, Tränendes Herz, Fetthenne und Ziergräser: 150 g
  • Pfingstrosen, Eisenhut, Mädchenauge, Iris, Rittersporn, Sonnenhut, Frauenmantel: 200 g

Wie macht man das mit dem Zurückschneiden richtig?

  • Zurückschneiden fördert Wachstum und Blühfreude und hält die Pflanzen gesund
  • Der wichtigste Rückschnitt ist im Vorfrühling vor dem Neuaustrieb (Schneeglöckchen blühen)
  • Wie, hängt von der Staude ab. Generell gilt:
  • scharfes Messer oder Gartenschere benutzen
  • am besten an einem trockenen Tag
  • abgestorbene Blätter und Halme tief zurückschneiden; der Austrieb kommt bei den meisten Stauden aus dem Wurzelbereich – da kann man nichts kaputt machen.
  • Bei manchen Stauden wie z.B. Geranium ‚Rozanne‘ kratzt man einfach mit den Fingern oder einem Laubrechen die Triebe vom letzten Jahr weg
  • Gräser kann man auch mit der Heckenschere schneiden
  • die meisten Bodendecker müssen nur wenig oder gar nicht geschnitten werden. z.B. Vinca: was rauswächst kommt ab – wie beim Friseur.

Warum schneidet man die Stauden nicht schon im Herbst zurück?

  • spart Arbeit
  • Kleintiere können sich im Winter von den Samen ernähren
  • Manche Samenstände sehen gut aus
  • Insekten verstecken sich eventuell in den hohlen Stängeln

Und unter dem Jahr? Schneidet man da gar nicht?

  • Abgestorbene oder beschädigte Pflanzenteile schneidest man natürlich weg
  • Auch verwelkte Blütenköpfe kann man entfernen, um die Blütezeit zu verlängern
  • Polster- und Steingartenstauden nach der Blüte um die Hälfte zurückschneiden. Sie wachsen dann buschiger nach und bleiben kompakt

Muss man Stauden jedes Jahr teilen?

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