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Vor 75 Jahren verstorben - Biografische Forschungen zu Arnold Weiss-Rüthel
Description
Montag, 17.3.2025 19.30 Uhr Gimplkeller, Marienplatz 25
Vortrag/Lesung mit Robert Obermayr und Hilmar Henjes
Der im Jahr 1900 in München geborene Arnold Weiss-Rüthel wagte Satire und Widerspruch im Hitler-Deutschland, musste fünf Jahre im Konzentrationslager verbringen, wirkte in Wasserburg an der Entnazifizierung mit und starb viel zu früh als Chefdramaturg von Radio München.
Robert Obermayr begibt sich auf die Spuren von Arnold Weiss-Rüthel in Wasserburg. Der Schauspieler Hilmar Henjes liest aus Weiss-Rüthels Werken.
Im Historischen Lexikon Wasserburg gibt es einen neuen Beitrag. Dieser berichtet von Arnold Weiss-Rüthel. Der früh verstorbene Schriftsteller, Satiriker und Publizist Arnold Weiss-Rüthel, * 21. Februar 1900 in München, † 26. Juni 1949 in München, lebte nach Kriegsende 1945 in Soyen und Wasserburg und bekleidete für ein Jahr das Amt des Klägers an der Spruchkammer Wasserburg.
Wie viele Künstler, die unter der NS-Herrschaft litten, ereilte auch Weiss-Rüthel das Schicksal des Vergessenwerdens. Dabei galt sein literarisches Werk als exemplarisch und zukunftsweisend für die jeweilige Nachkriegsepoche. Seine unbeugsame Haltung gegen die Gleichschaltung der Presse ließen ihn die Nationalsozialisten schwer büßen. Die Entlassung aus der KZ-Haft überlebte er nur wenige Jahre. In Archiven finden sich Belege für ein vielfältiges Wirken Weiss-Rüthels während seines kurzen Aufenthalts in Wasserburg nach 1945. Robert Obermayr ist der Verfasser des Artikels und mit ihm habe ich darüber gesprochen.
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