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Vegetarismus - Kein Blut auf dem Teller

Vegetarismus - Kein Blut auf dem Teller

Published 1 year, 11 months ago
Description
Je mehr Fleisch, desto besser: Das galt lange, denn tierisches Eiweiß war ein Erfolgsfaktor für die menschliche Entwicklung. Als frühe Vegetarier im 19. Jahrhundert trotzdem darauf verzichteten, ging es ihnen nicht ums Tierwohl.


Das erwartet Euch in dieser Folge:

(01:50) Fleisch als Erfolgsfaktor
(05:22) Industrialisierung und Ernährung
(06:33) Lebensreform: Vegetarismus als Antwort auf die Moderne
(12:30) Frühe Vegetarier: kaum Interesse am Tierwohl
(15:50) Kolonialismus und Globalisierung als Antrieb für den Vegetarismus
(16:33) Weltausstellung in Chicago und die internationale vegetarische Bewegung
(21:49) Das Prinzip „Ahimsa“ und die indische Tradition fleischloser Kost
(24:53) Religion, Rassismus, Reinheit
(32:50) Die Weltkriege und die Fresswelle nach 1945


Unsere Gäste in dieser Folge:

Gunther Hirschfelder ist Professor für Vergleichende Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg. Zu seinen Fachgebieten gehört die Esskulturforschung. Zahlreiche Bücher zum Thema Ernährung und Alkoholkonsum in Geschichte und Gegenwart.

Die Historikerin Julia Hauser ist Privatdozentin an der Universität Kassel. Sie forscht zu internationalen Debatten über Vegetarismus von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in den beginnenden Kalten Krieg.


Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

Host: Magdalena Pulz
Autorin: Anja Reinhardt
Regie und Produktion: Carina Schroeder
Redaktion: Monika Dittrich


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