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Back to EpisodesDie Woche #42 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Im Gespräch Mit Heiko Reddmann, HonorarKonzept Heiko Reddmann war, beginnend im Jugend-Alter, für viele Jahre beim Fußballverein Karlsruher SC aktiv – für eine Bundesliga-Karriere hat es zwar nicht ganz gereicht, aber immerhin hat er bis heute noch ab und zu Kontakt zu einigen der damaligen Young-Stars, wie zum Beispiel Mehmet Scholl, wie er uns im Vorfeld des gleich beginnenden Interviews schilderte. Was den Aufstieg seines früheren Vereins in die erste Liga betrifft, muss sich Reddmann vorerst noch gedulden. Und das trifft sicherlich auch auf das zu, woran der Geschäftsführer des Serviceanbieters Honorarkonzept seit nunmehr acht Jahren arbeitet – den Durchbruch für die Honorarberatung und -vermittlung in Deutschland. Warum er so optimistisch ist, diese Herausforderung zu bewältigen, welche Rolle die Grünen dabei spielen und warum eine Vergütung gegen Provision und Honorar für Versicherungsvermittler keine Gegensätze sein müssen, erfahren Sie jetzt.
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Die News der Woche, Teil 1 Mit 20 Jahren fühlt sich das Erwachsensein noch ganz frisch an, man will nach der langen Schulzeit endlich durchstarten und freut sich auf eine verheißungsvolle Zukunft. Auch die Riester-Rente hat dieser Tage einen solch runden Geburtstag erlebt. Doch Feierstimmung will nirgends aufkommen – eher werden lautstarke Abgesänge auf den Jubilar angestimmt. Von vielen Gegnern wird das staatlich geförderte Vorsorgeprodukt inzwischen als rentenpolitischer Dinosaurier wahrgenommen, der ruhig aussterben sollte. „Es ist nicht klug, an einem System festzuhalten, das 20 Jahre lang die Erwartungen nicht erfüllt hat“, findet Gerhard Schick, Vorstand der Bürgerbewegung Finanzwende.
Schick hat nun zusammen mit dem Bund der Versicherten und dem Verbraucherzentrale Bundesverband ein Bündnis gestartet, das dazu aufruft, die Riester-Rente zu beerdigen und nur noch die Altverträge zu erhalten. Unter dem Motto „Stoppt die Riester-Rente – sonst sehen wir alt aus“ forderten die drei Organisationen am Dienstag vor dem Bundeskanzleramt ein klares Bekenntnis der Kanzlerkandidaten von CDU/CSU, SPD und Grünen für einen Neuanfang in der zusätzlichen Altersvorsorge – ohne Riester.
Doch es gibt sie noch, die Anhänger der Riester-Rente – ausgerechnet vor allem in der Union und bei der FDP. Dort wünscht man sich lieber eine Verjüngskur für den vorgealterten „Twen“, anstatt sich vom Erbe des damaligen SPD-Arbeitsministers Walter Riester komplett loszusagen. Dass die Riester-Rente dann tatsächlich Gegenstand einer leidenschaftlich geführten Bundestagsdebatte wurde, überrascht dann allerdings doch – aber genauso kam es am späten Donnerstagabend des 6. Mai. Gegen 22.45 Uhr trat der CDU-Finanzexperte Carsten Brodesser ans Redner-Pult. Und was folgte, war eine Rede, die wohl auch den letzten Hinterbänkler zu dieser vorgerückten Stunde im karg besetzten Plenum wachgerüttelt haben dürfte.