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Back to EpisodesDie Woche #175 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 175 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 05. April 2024.
Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk sprechen wir über die Inflation und einen Hörerbrief zur Riesterrente. • Außerdem haben wir uns mit Arne Bröker vom Assekuradeur Agencio über Versicherungen auf Camping-Plätzen unterhalten. • Und in den News der Woche streitet die Ampel-Koalition schon wieder über ihren gerade vorgelegten Entwurf zum Rentenpaket II. Der Chef der Krankenkasse DAK warnt vor kräftig steigenden Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung. Versicherer befassen sich mit Sturzfluten. Und mehr Menschen empfangen Geld aus der Grundsicherung.
Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Wir sprechen über 22 Jahre alte Kassenzettel und die Inflation und einen Hörerbrief zur Riesterrente.
Im Gespräch Mit Arne Brüker, Agencio Ah, wie schön. Die Tage werden länger und irgendwann auch wärmer. Und irgendwie hören wir schon die Camping-Plätze rufen. Aber Vorsicht! Was da alles passieren kann! Unter anderem darüber spreche ich jetzt mit Arne Bröker. Er ist Leiter Produkt- und Partnermanagement beim Assekuradeur Agencio und berichtet über ein riesiges Camping-Paket aus seinem Haus. Und natürlich auch über das Haus selbst.
Die News der Woche Anfang März präsentierten Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) noch gemeinsam das Rentenpaket II. Jetzt gibt es schon wieder Streit, ob die geplanten Maßnahmen reichen.
Johannes Vogel, erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, hat den Entwurf in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ kritisiert. Er findet, dass die vorliegenden Reformpläne noch nicht den Anforderungen des Koalitionsvertrags in Hinblick auf eine generationengerechte Absicherung entsprechen. Damit greift er die vielgeäußerte Kritik auf, dass das Rentenpaket II die jüngeren Generationen zu stark belaste.
Vogel fordert außerdem, dass der geplante Aufbau des Generationenkapitals „in Richtung einer echten Aktienrente nach schwedischem Vorbild“ forciert werden sollte – wie es die FDP auch schon früher gefordert hatte. In Schweden fließt ein kleiner Teil der Rentenbeiträge nicht ins umlagefinanzierte System, sondern wird verpflichtend kapitalmarktbasiert angelegt.
Wer sich hierfür nicht selbst Fonds aussuchen will, investiert automatisch in den Staatsfonds AP7. Der FDP-Vize stellte im FAZ-Interview zudem die sogenannte Rente mit 63 infrage und warb für „eine echte Flexibilisierung des Renteneintrittsalters, die wegführt von der starren Regelaltersgrenze, wie wir sie bisher kennen“.
Die SPD hat in Person von Katja Mast den Forderungen erst einmal eine Absage erteilt. Die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion bewertet die Reform als generationengerecht. „Mit dem Rentenpaket II stärken wir die Rente langfristig und sorgen dafür, dass auch jüngere Generationen von sicheren Renten profitieren werden“, sagte sie der „Rheinischen Post“.
Jingle Der Vorstandsvorsitzende der Krankenkasse DAK-Gesundheit, Andreas Storm, warnt gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vor neuen Milliardenlöchern in der Kranken- und Pflegeversicherung. Beide Sozialversicherungen hätten mit höheren Ausgaben zu kämpfen als erwartet.
In der Krankenversicherung rechnet er bis zum Jahresende mit einem Minus von bis zu 2,5 Milliarden Euro – bei vorsichtiger Schätzung. Dadurch würden die Rücklagen auf 5,5 Milliarden Euro und damit auf die gesetzlich vorgeschriebene Mindestsumme sinken. Auch in der Pflegeversicherung werde seiner Ansicht nach das Geld nicht reichen und die gesetzliche Mindestrücklage sogar unterschritten werden.
Als Folge erwartet Storm, dass die Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung steigen werden. „Wir müssen bei der Krankenversicherung zum Jahresanfang 2025 mit einem Beitragsanstieg von 0,5 Prozentpunkten rechnen und