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Back to EpisodesDie Woche #37 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Im Gespräch Mit Patrick Hamacher Die beiden Versicherungsmakler und Online-Marketing-Experten Patrick Hamacher und Bastian Kunkel haben Mitte März eine neue Video-Plattform gestartet. Dort gewähren sie interessierten Vermittlerkollegen einen Einblick in ihre Arbeit, angereichert mit praktischen Tipps für das eigene Geschäft – zum Beispiel wie man Kunden am besten online berät, wie man sich als Vermittler auf Social Media richtig positioniert oder wie man ein gutes Video erstellt. Jeden Monat kommt dabei ein neuer Lernkurs dazu. Aber wir wollen hier mal nicht zu viel verraten. Warum es das Portal gibt und was Sie dort erwartet, erklärt Ihnen Patrick Hamacher jetzt am besten selbst. https://www.vermittler-digital.de/
An dieser Stelle wie immer ein kleiner Dank an unseren Sponsor – die Zurich Gruppe Deutschland.
Die News der Woche, Teil 1 Steht die Rente mit 63 vor dem Aus? Ginge es nach der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU/CSU unter Führung von Carsten Linnemann, fiele die Antwort wohl eindeutig aus: Für sie war die Einführung der Rente mit 63 „ein Fehler“. Der Grund: Der Rentenversicherung würden so Beitragszahler und dem Arbeitsmarkt Fachkräfte entzogen, heißt es dazu in einem Beschlusspapier des MIT-Bundesvorstandes. Und weiter: „Nur durch die Verlängerung der Erwerbsphase lässt sich ein noch stärkerer Anstieg des Rentenbeitragssatzes verhindern. Die abschlagsfreie Rente mit 63 Lebensjahren nach 45 Beitragsjahren steht diesem Ziel entgegen.“
Es ist aber nicht nur die Rente mit 63, die den Wirtschaftsexperten der Union sauer aufstößt. Sie würden am liebsten das gesamte umlagefinanzierte System umkrempeln. Ein „Weiter so“ dürfe es nicht geben. „Die Grenzen der Belastbarkeit von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sind erreicht. Damit langfristig die Beitragssätze aller Sozialversicherungszweige unterhalb der 40-Prozent-Marke gehalten werden können, braucht es grundlegende Reform- und Konsolidierungsansätze“, heißt es in dem Beschluss.
Was schlagen die Politiker also vor? Vier wesentliche Punkte sind’s. Nummer 1: Die Regelaltersgrenze anpassen, konkret ab 2031 und im Verhältnis von 3:1 an die Lebenserwartung. Heißt: Steigt die Lebenserwartung um ein Jahr, erhöht sich die Regelaltersgrenze um neun Monate. Gleichzeitig sollte angesichts der demografischen Entwicklung der Nachhaltigkeitsfaktor noch stärker innerhalb der Rentenformel Berücksichtigung finden, so die Mittelstandsunion.
Vorschlag Nummer 2: den Renteneintritt flexibilisieren. Um Anreize für längeres Arbeiten zu setzen, sollten alle Frühverrentungsanreize beseitigt und „alle Zu- und Abschläge versicherungsmathematsch korrekt und gerechter abgebildet werden“. Vorschlag Nummer 3 lautet: die Altersvorsorge optimieren. Die Riester-Rente soll zu einer Zulagen-Rente reformiert werden, fordern die Politiker weiter. Und in der betrieblichen Altersversorgung müsse die Attraktivität der Geringverdienerförderung erhöht werden.
Und zuletzt schließlich schlägt die Mittelstands- und Wirtschaftsunion vor, die Beitragsgarantien zu lockern. Weg von der vollen Bruttobeitragsgarantie ist das Motto. Das Ziel: Sparen über private und betriebliche Vorsorgeformen soll angesichts der Nullzinsen dadurch wieder lukrativer werden. Nun denn, da sind einige gute Punkte dabei, die die Politiker anpacken könnten. Und dringend wäre der Reformbedarf auch. Vor der Bundestagswahl ist aber wohl nur mit vielen Worten zu rechnen, und leider nicht mit Taten.
Der Vertriebstipp Von Unternehmensberater Peter Schmidt Es ist neben Corona wohl das Thema der Stunde: Nachhaltigkeit. Durch die neue Transparenzverordnung der Europäischen Union gepusht, nimmt es jetzt auch in der Finanz- und Versicherungsbranche deutlich an Fahrt auf. Vermittler sollten sich angesichts dessen nicht damit begnügen, Kunden „grüne“ Produkte zu