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Back to EpisodesDie Woche #174 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 174 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 29. März 2024.
Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Im Schmolltalk sprechen wir über Ostern und Steuern. • Außerdem haben wir uns mit Versicherungsmakler Mario Strehl über seinen Selbstversuch in Sachen digitale Rentenübersicht unterhalten. • Und in den News der Woche gibt es Stunk wegen des geplanten Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes von Karl Lauterbach. Die Kritik am Generationenkapital reißt nicht ab, dieses Mal melden sich die Aktuare zu Wort. Die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen lässt laut einem aktuell Bericht zu wünschen übrig. Und die Solvenzberichte der Versicherer sollen verständlicher werden.
Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Wir sprechen über das Osterfest und Einkommensteuererklärungen.
Im Gespräch Mit Versicherungsmakler Mario Strehl Die Deutsche Rentenversicherung hat am 30. Juni 2023 die öffentliche Pilotphase für die digitale Rentenübersicht gestartet. Das Portal soll den Bundesbürgern verdeutlichen, welche gesetzliche, betriebliche und private Altersvorsorge sie aufgebaut haben. Ist das nun der große Wurf? Hilft das den Menschen? Versicherungsmakler Mario Strehl hat sich in einem Selbstversuch mal durch das System gewühlt – und zieht ein eher durchwachsenes Fazit. Aber hören Sie selbst.
Die News der Woche Neues aus der Rubrik „Die schönsten Namen für Gesetze“. Auf geht’s: Der neue Referentenentwurf zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz, kurz GVSG, sorgt für Unmut bei den Krankenkassen. Am stärksten stört sie, dass die Regierung der gesetzlichen Krankenversicherung damit noch mehr Ausgaben aufdrücken will.
Zum Beispiel sollen neue Medizinstudienplätze den Nachwuchs sichern. Einen entsprechenden Förderfonds wolle man aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds speisen. Am Ende soll die GKV so zwei Drittel der Kosten übernehmen. In einer zweiten Maßnahme will Gesundheitsminister Karl Lauterbach flächendeckende Gesundheitskioske errichten. Die Kosten soll zu drei Vierteln ebenfalls die GKV tragen. Und dann sollen auch die Deckel für Hausarztleistungen, die sogenannte Budgetierung, wegfallen.
„Es geht munter weiter: Mit dem nun bekannt gewordenen Gesetz kommen erneut erhebliche Ausgabenrisiken auf die Versicherten und Arbeitgeber der gesetzlichen Krankenversicherung zu“, kommentiert Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen. Sie stempelt das neue Gesetz als „Beitragszahlerbelastungsgesetz“ ab.
Auch die Pläne für die Hausarztpraxen stoßen auf wenig Gegenliebe. Carola Reimann, Vorstandschefin des AOK-Bundesverbandes, merkt an, es sei nicht gewährleistet, „dass sich die Erreichbarkeit und Qualität der hausärztlichen Versorgung dadurch wirklich verbessert“. Anstatt also die ambulante Versorgung der Menschen strukturell zu verbessern, optimiere man die Einkommen der Ärzteschaft.
Jingle Die Kritik am Generationenkapital im Rentenpaket II der Bundesregierung ebbt nicht ab. Jetzt melden sich auch die Versicherungsmathematiker zu Wort. Die Deutsche Aktuarvereinigung und das Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung stören sich vor allem an den Renditeerwartungen. Allerdings, ohne genaue Zahlen zu nennen.
Kurz zum Hintergrund: Das Generationenkapital ist zentraler Teil des Rentenpakets II, für das seit Anfang März ein Referentenentwurf vorliegt. Bis 2035 sollen schuldenfinanzierte Mittel des Bundes am Kapitalmarkt investiert und so ein Vermögen von rund 200 Milliarden Euro aufgebaut werden. Aus diesem Kapitalstock soll dann die gesetzliche Rentenversicherung mitfinanziert werden.
Woran hapert es nun in den Augen der Aktuare? „Die zugrunde liegenden Berechnungen, insbesondere die Annahmen zu den erwarteten Renditen und Darlehenszinsen, sind intransparent und lassen sich nicht nachvollziehen“, sagt Maximilian Happacher, Vorstand