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Die Woche #31 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 32 Published 5 years, 6 months ago
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Willkommen zu Folge 31 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit bAV-Expertin Cordula Vis-Paulus Das Betriebsrentenstärkungsgesetz, kurz BRSG, trat zum Jahresanfang 2018 in Kraft. Alle seitdem abgeschlossenen Entgeltumwandlungen müssen die im Gesetz vorgesehenen 15 Prozent Pflichtzuschuss des Arbeitgebers enthalten, der damit eingesparte Sozialversicherungsbeiträge an seine Arbeitnehmer weitergibt. Für Altverträge gilt eine Übergangsfrist bis 1. Januar 2022. Höchste Zeit für Vermittler also, jetzt die Umsetzung in Gang zu setzen, empfiehlt Cordula Vis-Paulus, die Direktionsbeauftragte betriebliche Altersversorgung im Bereich Vertrieb der LV 1871 ist. Denn bislang gebe es in der Branche noch kaum Aufklärung für die Arbeitgeber. Für Vermittler ergebe sich also eine gute Gelegenheit, mit ihren Firmenkunden ins Gespräch zu kommen und sich über die gegebenenfalls erforderlichen Erhöhungen in der bAV zusätzliche Umsätze zu erschließen. Mehr dazu im Gespräch.

Zu den im Interview erwähnten Webinaren geht es hier: https://www.lv1871.de/lv/partner/onlineseminare/

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Die News der Woche, Teil 1 Als „Blutbank, in der die Vampire die Buchhaltung machen“, hatte der Verhaltensökonom Hartmut Walz jüngst die Lebensversicherer geschmäht, wie Pfefferminzia am 10. Februar online berichtete. Walz kam als Experte in der ARD-Reportage „Keine Zinsen – miese Rente“ ausführlich zu Wort und kritisierte darin vor allem die Kostenkalkulation der Lebensversicherer, insbesondere im Umgang mit der Riester-Rente. Das Echo auf unserern Beitrag war gewaltig – und bot von voller Zustimmung bis entschiedener Ablehung die volle Bandbreite.

Von dieser Resonanz womöglich angestachelt, legte der Professor von der Hochschule Ludwigshafen in seinem Blog nun noch einmal nach. Am Freitag kritisierte er in einem langen Beitrag den Auftritt von Jörg Asmussen in besagter Sendung. Asmussen wurde in seiner Funktion als Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) interviewt. Darin äußerte er sich zu dem Vorwurf, dass die Lebensversicherer mit zu hohen Kosten operierten und dass es Wissenschaftlern wie Walz nicht ermöglicht werde, in die Kalkulation der Anbieter schauen zu dürfen.

Asmussen sagte der ARD wörtlich: „Ich glaube, der Vorwurf ist so nicht richtig. Kostentransparenz ist für uns gesetzlich vorgeschrieben. Wir müssen unsere Kostenstruktur offenlegen.“ Und weiter: „Wir benennen seit 2015 für Lebensversicherungen die Kostenstruktur in einer einzigen Kennzahl, das sind die Effektivkosten – also das machen wir.“

Diese Aussage sei „großer Blödsinn“, schimpft Walz nun in seinem Blog-Beitrag – der „Cheflobbyist der Versicherer“ betreibe gar „Volksverdummung“. „Man kann eine Struktur nicht in einer Kennzahl benennen – eine Struktur ist eine Zusammensetzung, ein Gefüge, ein Aufbau“, schreibt Walz. Eine Kennzahl sei hingegen eine Zahl, eine Nummer, in der man „bestenfalls die Kostenhöhe benennen und offenlegen“ könne. „Dafür würde ich mir dann eine klare Angabe in Euro wünschen, die mir sagt, welcher Teil meines Blutes von den Vampiren der Blutbank abgezweigt wird“, knüpft Walz an sein

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