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Die Woche #161 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 178 Published 2 years, 9 months ago
Description
Willkommen zu Folge 161 unseres Podcasts!

Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 161 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 08. Dezember 2023.

Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Wir sprachen mit dem Vorstandschef der DAV, Maximilian Happacher, über den bald endlich mal steigenden Höchstrechnungszins. • Und in den News der Woche schneiden die großen europäischen Versicherer in einer aktuellen Untersuchung gut ab. Die Menschen hierzulande sehen Mängel in der Gesundheitsversorgung. Franke und Bornberg ermittelte die besten privaten Krankenversicherer. Und ältere Autofahrer sind tatsächlich häufiger Unfallverursacher als jüngere.

Aus der Redaktion (#Schmolltalk) Die neue Studie des Fraunhofer-Instituts.

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Im Gespräch Mit Maximilian Happacher, DAV Zum ersten Mal nach 30 Jahren soll der Höchstrechnungszins wieder steigen. Und zwar von 0,25 auf 1,0 Prozent für das Jahr 2025. Das empfiehlt die Deutsche Aktuarvereinigung, DAV. Doch sofort ergeben sich Fragen: Warum erst so spät? Warum nur auf 1 Prozent? Und wie berechnet sich dieser Zins überhaupt? Darüber spreche ich jetzt mit dem Vorstandschef der DAV, Maximilian Happacher.

Die News der Woche Die großen europäischen Versicherer stehen aktuell stabil da. Inflation, Ukrainekrieg und Corona-Pandemie haben sie gut bewältigt, heißt es in der aktuellen European Insurance Study der Managementberatung Zeb. Zum fünften Mal hat Zeb untersucht, wie es um die europäische Versicherungsbranche bestellt ist, und dafür die 25 größten Unternehmen in diesem Segment detailliert unter die Lupe genommen.

Die Bruttoprämien der Top-25-Versicherer in Europa sind laut der Untersuchung im Geschäftsjahr 2022 um 4,4 Prozent gestiegen, nach 8,6 Prozent im Vorjahr. Das Wachstum sei dabei vor allem auf Preiserhöhungen für Bestandskunden zurückzuführen, und nicht so sehr aufs Neugeschäft.

Dabei zeigt sich ein interessanter Trend. Denn während die Bruttoprämien der 25 europäischen Topversicherer im Bereich Nicht-Leben um 10,6 Prozent gewachsen sind, sind sie im Bereich Leben um 1,9 Prozent zurückgegangen. Hier machte einerseits der Anstieg der Zinsen Einlageprodukte von Banken attraktiver. Zudem konnten viele Menschen inflationsbedingt weniger sparen und Geld für ihre Altersvorsorge beiseitelegen. Das Nicht-Leben-Geschäft profitierte wiederum von einer höheren Nachfrage nach Versicherungsschutz für Naturkatastrophen sowohl bei Privat- als auch bei Gewerbekunden. Hinzu kam der Inflationsdruck, der Prämien nach oben getrieben hat.

Laut Untersuchung stellen sich die Versicherer bereits seit einigen Jahren auf die Verschiebung der Prämien von Leben zu Nicht-Leben ein. Während der Anteil der Lebensversicherungen am Portfolio der europäischen Top 25 im Jahr 2017 noch bei 60 Prozent lag, waren es im vergangenen Geschäftsjahr nur noch 52 Prozent.

Die Studienautoren haben sich im Rahmen ihrer Untersuchung auch angeschaut, was die Top-4-Versicherer Europas – die da sind: Axa, Allianz, Generali und Zurich – denn so erfolgreich macht. Ergebnis: • Die Portfolios der Top 4 seien besonders breit gestreut – sowohl geografisch als auch beim Produktangebot. Der harte Preiskampf etwa im KFZ-Geschäft falle dadurch weniger stark ins Gewicht. • Außerdem sei es den vier größten Versicherern g

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