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Erdoğan in Berlin: Kann er Vermittler im Gaza-Krieg werden?
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Seit dem Angriff der Hamas auf Israel hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan immer wieder auf der Seite der Hamas und gegen Israel positioniert. Unter anderem hat er Israels Existenzrecht angezweifelt und das Land als "Kriegsverbrecher" und "Terrorstaat" bezeichnet. Die Hamas ist für ihn keine Terrororganisation, sondern schlicht eine politische Partei und "den Westen" kritisiert er für seine Unterstützung Israels.
In der Türkei wird Erdoğan für diese Aussagen bejubelt, in Deutschland aber heftig kritisiert. Nun kommt er am Freitag zum Staatsbesuch nach Berlin, wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzler Olaf Scholz treffen. Viele finden, dieser Besuch dürfte gar nicht stattfinden, etwa Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Auch aus der Politik,zum Beispiel aus der Linken, kommt Kritik.
Warum er trotzdem stattfindet und welche Ergebnisse er bringen könnte, das analysiert in dieser Folge von "Auf den Punkt" Raphael Geiger, Türkei-Korrespondent der SZ.
Zum Weiterlesen: Hier geht es zum SZ-Beitrag zum bundesweiten Vorlese-Tag.
Weitere Nachrichten: Razzia im Islamischen Zentrum Hamburg, UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution für Feuerpausen in Gaza, massive Probleme im Bahn-Verkehr durch Lokführer-Streik
Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter
Redaktion: Tami Holderried, Franziska von Malsen
Produktion: Benjamin Markthaler
Zusätzliches Audiomaterial über Reuters, Jung & Naiv (Youtube).
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