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#077- Die größten Irrtümer zum Thema Datensicherung

#077- Die größten Irrtümer zum Thema Datensicherung

Episode 78 Published 5 years, 6 months ago
Description

Wir haben wieder eine neue Episode vom Podcast „Digitalisierung ist für Dich!“. In dieser Solofolge geht es um die größten Irrtümer zum Thema Datensicherung.

Immer wieder haben wir bei unserer Schwesterfirma PCprivat Anfragen zur Datenrettung von externen Festplatte, auf denen die Datensicherung gemacht wurde.

Auf unsere Rückfrage hin, ob es denn nicht reiche, auf eine andere Festplatte die Daten erneut zu sichern, erfahren wir dann, dass die Daten ja auf die externe Festplatte gesichert wurden, diese externe Festplatte eben nun kaputt ist. Möglicherweise kannst Du gerade nicht folgen, wir zu Beginn auch nicht. Inzwischen wissen wir, dass in solchen Fällen nicht wirklich eine Datensicherung erstellt wurde sondern die Daten ausgelagert, also verschoben wurden.

Wenn wir dann darauf hinweisen, dass man unter Datensicherung das kopieren, also Vervielfältigen der Daten verstehen darf, trifft das bei den Betroffenen meist auf Verständnis – in diesen Fällen allerdings zu spät.

Eine hoffentlich erfolgreiche, jedenfalls kost- und zeitspielige Datenrettung ist erforderlich.

Für mich ein eindeutiges Zeichen, dass noch immer zu wenig über Datensicherung gesprochen wurde. Bitte trägt zur Aufklärung bei!

Ein weiterer Irrtum beläuft sich auf die Erfolgsquote und Einfachheit der Datenrettung. Insbesondere in Beratungsgesprächen zu Erneuerung oder Erweiterung von Backuplösungen werden wir mit der Aussage konfrontiert, dass man die Daten ja eh immer retten könne, das lese man ja auch andauernd, gelöscht ist nicht gelöscht. Wozu also der ganze Aufwand, wenn wir im Falle eines Falles eh alles retten können.

Nun – wir bieten auch Datenrettungen an. Und ja, es ist oft erstaunlich, wie gut Daten gerettet werden können. Doch darf bedacht werden, dass dazu nicht nur ein großer Aufwand und hohe Kosten in Kauf genommen werden müssen. Es gehört auch viel Zeit und eine große Portion Glück dazu, dass auch wirklich alle relevanten Daten wiederhergestellt werden können. Und es gibt sie, die Fälle in denen keine Datenrettung möglich ist – bedenke den Fall eines Diebstahls.

An einer soliden Datensicherungsstrategie und Umsetzung führt also kein Weg vorbei!

Häufig bekommen wir auch zu hören: “Meine Daten sind nicht so wichtig“

Offen gestanden, diese Aussage hat mich stets verwirrt. Wenn die Daten eh nicht so wichtig sind, warum treiben wir dann den ganzen Aufwand, sie erst zu erstellen und zu verarbeiten? Und nein, diese Aussage stammt nicht nur von Privatpersonen, die damit ihre privaten Bilder gemeint haben, auch seitens Geschäftsführern wurden diese Äußerungen getroffen. Gut, in letzterem Fall wahrscheinlich gezielt in Verhandlungen eingesetzt, um mich zu verwirren. Guter Schachzug – gelungen.

Und doch: Oftmals wird der Schmerz ob des Datenverlustes erst dann spürbar und realisiert, wenn es zum Verlust tatsächlich kommt. Wir haben uns längts an die alltäglichen digitalen Abläufe gewöhnt, und nutzen unsere Daten oft unbewusst. Erst wenn wir keinen Zugriff darauf mehr haben, bemerken wir wie wichtig unsere Daten sind. Sei es im Privaten (die Bilder der aufwachsenden Kinder, Bilder verstorbener Verwandter) wie im beruflichen (die Präsentation vor einem Jahr beim Kunden, die aktuellen Kennzahlen). Gut, wenn Du diesen Podcast hörst, ist Dir das bestimmt bewusst! Du weist auch, dass es zu gesetzliche Auflagen zur Anfertigung on Backups gibt. Daher meine Bitte an Dich: Trage dazu bei, dass mehr Menschen die Notwendigkeit der Datenscherung bewusst wird!

Ein Irrtum ist es auch, sich auf ein einmal eingerichtetes Backup blind zu vertrauen.

Backups müssen gepflegt und geprüft werden. Die täglichen Backupprotokolle, ganz klar. Allerdings auch die Konfiguration an sich. Sind also alle Datenquellen vom Backup erfasst? Haben wir etwa neue Systeme implementiert und diese im Backupkonzept noch nicht berücksichtigt? Speichern denn alle Nutzer die Daten auch dort, wo

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