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Back to EpisodesWie sich das neue Webkit Update auf dein serverseitiges Tracking auswirkt
Episode 89
Published 2 years, 7 months ago
Description
Intelligent Tracking Prevention (ITP): Die Intelligent Tracking Prevention (ITP) ist eine der wichtigsten Funktionen des WebKit-Updates. ITP ist eine Gruppe von Funktionen, die es schwieriger machen, Benutzer über verschiedene Websites zu verfolgen. Es blockiert Drittanbieter-Cookies und reduziert die Lebensdauer von Erstanbieter-Cookies. Das Sammeln von Benutzerdaten für das Tracking und die Profilerstellung wird dadurch erschwert.
Jetzt hat Webkit noch einen drauf gesetzt. Die typische Konfiguration eines serverseitigen Trackings ist der Einsatz des serverseitigen Google Tag Manager in der Google Cloud oder einem anderen Cloud Anbieter. Der serverseitige Tag Manager Container "sitzt" dann auf einer Subdomain unterhalb der eigentlichen Webseiten-Domäne für die das Tracking betrieben wird. Z.B. tracking123.meineWebseite.de
Nun sagt der Safari Browser, welcher auf der Webkit Engine basiert, dass wenn es einen Unterschied bei der IP Adresse von dieser Subdomain (wo der Tracking Server sitzt) und der Webseite gibt, kein echter firstParty Kontext mehr besteht. D.h. Safari reduziert den Zugriff auf diese Cookies mit einer Laufzeit von 7 Tagen. Das war bis vor kurzem noch nicht so. serverseitig gesetzte Cookies hatten bis zuletzt noch utopische Laufzeiten von mitunter 2 Jahren, auch auf iOS Endgeräten und Safari Browsern. Der Anbieter stape bietet zwar eine Lösung wie man das ganze doch noch umgehen kann. Aber ein probates Mittel gibt es derzeit noch nicht.
https://stape.io/de/blog/safari-itp-update-limits-cookies-to-7-days-for-responses-from-3rd-party-ips