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Die Woche #136 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 151 Published 3 years, 3 months ago
Description
Willkommen zu Folge 136 unseres Podcasts!

Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 136 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 19. Mai 2023.

Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Wir sprachen mit dem geschäftsführenden Vorstand des AfW, Norman Wirth, über den Entwurf zur Kleinanlegerstrategie der EU-Kommission.
• In den News der Woche erhöht die bAV die Attraktivität eines Arbeitsplatzes, zeigt eine neue Umfrage. Die Deutschen haben Nachholbedarf in Sachen Versicherungskompetenz. Der BVK zeigt sich in Bezug auf die Kleinanlegerstrategie betont gelassen. Und eine Umfrage lässt durchblicken, was die Deutschen von Versicherungen halten. • Und für unser Schwerpunktthema für den Monat Mai, „Nachhaltigkeit“, sprachen wir mit Olga Losing-Malota, Senior-Direktorin bei Willis Towers Watson, über das Thema ESG aus Großmakler-Sicht.

Im Gespräch Mit Norman Wirth, AfW Da ist doch glatt aus der EU-Kommission in Brüssel was durchgesickert: Und zwar der Entwurf zur „Retail Investment Strategy“, also der Kleinanlegerstrategie. Die Interessenverbände Votum und AfW wittern in Artikel 30 Ansätze zu einem zumindest teilweisen Provisionsverbot. Der BVK kontert und spricht von Panikmache. Ja, was denn nun? Wir haben jetzt den geschäftsführenden Vorstand des AfW, Norman Wirth, in der Leitung, damit er uns seinen Standpunkt darlegt und erklärt, warum aus dem Entwurf Gefahr droht.

Die News der Woche Eine betriebliche Altersversorgung, kurz bAV, beeinflusst Mitarbeitende dabei, wie sie ihren Arbeitsplatz empfinden. Er wird nämlich attraktiver. Das hat eine Umfrage im Auftrag der Liechtenstein Life ergeben. So geben 68 Prozent der dort Befragten an, dass eine bAV mit steuerfreier Zuzahlung einen Job für sie attraktiver machen würde. Auch in der Gruppe der Manager und Entscheidungsträger steigt die Attraktivität der eigenen Arbeitsstelle im gleichen Ausmaß an (68 Prozent). Nur 18 Prozent glauben nicht an eine positive Wirkung durch eine bAV.

Gerade die Berufsanfänger scheinen dabei empfänglich für die Reize der Betriebsrenten zu sein: So liegt die Zustimmung bei Auszubildenden mit 73 Prozent am höchsten. Vor allem jüngere Arbeitnehmer haben dann aber auch besondere Vorlieben, wenn es um die Ertragsaussichten der bAV geht. Vor die Wahl gestellt, ob ihnen eher Sicherheit oder Renditechancen wichtig sind, entscheiden sich 29 Prozent der 18- bis 29-Jährigen für Rendite. Diese Anteile sind beinahe doppelt so hoch, wie in den übrigen Altersgruppen.

„Der Wandel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt verlangt von Unternehmen neue Anreize im Kampf um Fachkräfte und junge Talente“, sagt Michael Schäfer, bAV-Spezialist bei Liechtenstein Life. „Die bAV kann ein mächtiges Instrument sein, um sich in der Konkurrenz um neue Mitarbeiter durchzusetzen und die Mitarbeiterbindung zu stärken.“ Eine Vorsorgelösung, die dann noch die Präferenzen von Management und Fachkräftenachwuchs berücksichtige, schaffe auch neue Vertriebschancen für Vermittler, ist Schäfer überzeugt.

Jingle Um das Versicherungswissen der Deutschen ist es nicht sonderlich gut bestellt. 57 Prozent räumen ein, sich mit der Materie nicht allzu gut oder sogar gar nicht auszukennen. Nur 7 Prozent bescheinigen sich selbst eine hohe Kompetenz. Das zeigt die Trend-Untersuchung „Kundenmonitor Assekuranz“ des Beratungsinstituts Sirius Campus.

Die Umfrage bescheinigt den Menschen hierzulande auch eine gewisse Lustlosigkeit, was das Thema angeht. 95 Prozent wollen keine Freizeit dafür opfern, sich über Versicherungen zu informieren. 92 Prozent wünschen sich stattdessen, dass jemand sie fachlich kompetent berät. Hier kommen also die Vermittler ins Spiel. Dabei ist 73 Prozent der Befragten ein persönliches Vertrauensverhältnis besonders wichtig. Immerhin zeigen sich beachtliche 90 Prozent mit der Kompetenz ihres Versicherungsvermittlers zufrieden.

Jingle Wir hatten es gerade im Gespräch mit Norman Wirth

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