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Back to EpisodesDie Woche #133 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 133 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 28. April 2023.
Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Wir sprachen mit dem Rating-Spezialisten Marco Metzler über die Risiken und Nebenwirkungen, die im Zuge der abrupten Zinswende auf die Lebensversicherer einprasseln. • In den News der Woche haben Aktuare mal Provisionen und Honorare durchgerechnet und verglichen. Das Bundeskabinett stimmt für kräftig steigende Renten. Die Versicherer sagen, wie stark sie in diesem Jahr an der Preisschraube drehen. Und eine Umfrage zeigt, dass so ein Tierarztbesuch ganz schön ins Geld gehen kann. • Wir haben wieder einen „Rechtsschutztipp des Monats“ in Zusammenarbeit mit Milan Jarosch von der DMB Rechtsschutz-Versicherung für Sie. • Und für unser Schwerpunktthema für den Monat April, „Gewerbeversicherung“, sprachen wir mit Gerrit Knichwitz, dem Geschäftsführer des Online-Sicherheitsunternehmens Perseus über Gefahren im Netz.
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Im Gespräch Mit Marco Metzler So schnell kann es gehen: Saßen die deutschen Lebensversicherer 2021 noch auf stillen Reserven von 155 Milliarden Euro, schlummerten bereits Ende 2022 stille Lasten von etwa 110 Milliarden Euro in ihren Bilanzen. Warum die abrupte Zinswende für die Branche noch zum Problem werden könnte, darüber sprechen wir jetzt mit dem Rating-Spezialisten und ehemaligen Finanzchef von Prisma Life, Marco Metzler.
Die News der Woche Die Aktuare Jochen Ruß, Alexander Kling und Andreas Seyboth vom Institut für Finanz- und Aktuarwissenschaften (Ifa) haben sich mit Provisionen und Honoraren in der Beratung befasst. Die Studie nennt sich „Provisionsverbot und Kleinanlegerstrategie“ und trägt den vielsagenden Beinamen „Plädoyer für eine Koexistenz von Provision und Honorar bei Altersvorsorgeprodukten“. Was im Grunde schon andeutet, dass Provision und Honorar sehr friedlich nebeneinander leben könnten. Verbieten müsse man keins von beiden.
Und jetzt versuchen wir mal, die Ergebnisse herunterzubrechen: Die Aktuare haben die Provisionswerte der Allianz Lebensversicherung und am Markt übliche Honorarsätze genommen und daraufhin die Kosten durchgerechnet. Vor allem haben sie immer einen sogenannten neutralen Betrag ausgerechnet, bis zu dem für Anleger und Sparer das Provisionsmodell günstiger ist. Und darüber eben das Honorar.
Und jetzt mal ganz langsam die Ergebnisse bei Stundenhonoraren: Läuft ein Vertrag mit regelmäßigen Sparraten bis zu 18 Jahre lang, müssten diese Raten über 200 Euro im Monat liegen, damit das Honorar günstiger ist. Bei 20 Jahren Laufzeit sind es noch 186 Euro. Ein Sparer mit 100 Euro im Monat würde erst ab einer Laufzeit von 40 Jahren mit einem Honorar besser fahren als mit Provision.
Bei Einmalbeiträgen liegen diese Kipppunkte zwischen 35.000 und 40.000 Euro. Wir könnten Sie jetzt noch mit den Werten zu pauschalen Honoraren zuschwallern. Aber wir machen es kurz und sagen: Dort sind di