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Die Woche #128 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 143 Published 3 years, 5 months ago
Description
Willkommen zu Folge 128 unseres Podcasts!

Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 128 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 24. März 2023.

Und diese Themen haben wir heute für Sie: • Wir sprachen mit Stuttgarter-Chef Guido Bader darüber, ob das Bankenbeben auch für die Lebensversicherer gefährlich werden könnte und wie er über Zinswende und Störfeuer aus Brüssel denkt. • In den News der Woche zeigt eine Umfrage der Quirin Privatbank, dass viele Menschen sich bei einem Provisionsverbot nicht mehr beraten lassen würden, der PKV-Verband fordert Millionen für Anwerbung von Pflegekräften zurück, Morgen & Morgen hat sich Grundfähigkeitsversicherungen angesehen und die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung hat gute Nachrichten. • Und für unser Schwerpunktthema für den Monat März, „Arbeitskraftabsicherung“, unterhalten wir uns mit dem Rechtsanwalt Michael Else über Berufs- und Dienstunfähigkeit von Beamten.

Im Gespräch Mit Guido Bader, Stuttgarter Wie folgenreich sind die Turbulenzen um die insolvente Silicon Valley Bank und die angeschlagene Credit Suisse für die Lebensversicherer? Und ist ein „Run on the Bank“ auch in der Versicherungsbranche denkbar? Das bespricht unser Kollege Lorenz Klein im nun folgenden Interview mit dem Kapitalmarktexperten und Vorstandsvorsitzenden der Stuttgarter Lebensversicherung, Guido Bader. Darin äußert sich Bader auch über die Wachstumsaussichten für 2023 und erklärt, wie er die Gefahren eines Provisionsverbots einschätzt.

Die News der Woche Aktuell ist die Diskussion um Provisionsverbot oder -deckel ja wieder in vollem Gange. Die auf Honorarberatung spezialisierte Quirin Privatbank wollte sich anlässlich dessen in der Bevölkerung mal umhören, wie die Meinung dazu ist. Ergebnis: 63 Prozent der Deutschen sprechen sich für ein Provisionsverbot in der Anlageberatung aus. Aber: Eine Honorarberatung käme für viele Bundesbürger trotzdem nicht in Betracht: Sollten Provisionen in Deutschland verboten werden, würden 33 Prozent ein Honorar zahlen wollen, während 40 Prozent keine Beratung mehr in Anspruch nehmen würden.

Quirin-Chef Karl Matthäus Schmidt zufolge sei dieses Ergebnis der, Zitat, „jahrelangen Lobbyarbeit der Provisionsindustrie“ geschuldet. Diese habe immer und immer wieder behauptet, „dass kein Mensch sich die Alternative zum provisionsfinanzierten Produktverkauf, die unabhängige Beratung gegen Honorar, leisten könne“, meint Schmidt.

Stundenhonorare von 150 Euro und mehr könnten vor allem Kleinanleger nicht bezahlen, fasst Schmidt die Stimmen der Gegner eines Provisionsverbots zusammen. Dabei würden Honorare längst überwiegend prozentual abgerechnet, betont der Quirin-Chef. Heißt: Wer wenig anlegt oder wenig spart, der zahlt auch nur wenig. „Hier mit den mutmaßlich absichtlich verbreiteten falschen Argumenten aufzuräumen, wird noch einiges an Aufklärungsarbeit erfordern“, so Schmidt.

Das fängt für den Bankmanager schon mit dem Begriff „Honorarberatung“ an. Die unabhängige Beratung gegen Honorar sei nur in Deutschland als „Honorarberatung“ bekannt. Überall sonst auf der Welt heiße sie schlicht „unabhängige Beratung“. Beide Begriffe meinten das Gleiche, doch die öffentliche Wahrnehmung sei völlig unterschiedlich.

So werde der Begriff „Honorarberatung“ im Gegensatz zu „unabhängige Beratung“ deutlich negativer bewertet, glaubt Schmidt. Beim ersten Begriff stehe bei den Befragten mit 74 Prozent der Bezahlaspekt im Vordergrund, bei letzterem hingegen mit 59 Prozent der Vorteil des „Frei-Seins“ von bestimmten Vertriebsinteressen. Der Gesetzgeber sei daher dringend gefordert, das Honoraranlageberatungsgesetz zu verändern und umzubenennen in Gesetz der unabhängigen Beratung, so der Appell Schmidts.

Jingle In der Pflege herrscht bekanntlich derber Fachkräftemangel. Die ehemalige Bundesregierung unter Angela Merkel wollten diesen Notstand mit vielen zusätzlichen Millionen aus den Taschen der ge

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