Episode Details
Back to Episodes
Natürlich richtig düngen
Description
Natürlich richtig düngen
Unsere organischen Azet-Dünger enthalten neben den Nährstoffen noch bodenbelebende Mikroorganismen und Mykorrhiza-Pilze, für mehr Toleranz bei Trockenheit.
Mit dem pH-Bodentest könnt ihr selbst testen, ob ihr kalken müsst.
Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de
Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an s.klingelhoefer@neudorff.de
Warum muss man denn überhaupt düngen? Macht in der Natur doch auch niemand!
- Die Natur düngt sich quasi selbst durch den natürlichen Kreislauf. Gut sichtbar im Wald: Laub fällt, wird zu Humus und Nährstoffen, die nehmen die Bäume auf, bilden Laub….
- Auf meinem Gemüsebeet wachsen die Pflanzen, und sie zersetzen sich eben nicht wie im Wald an Ort und Stelle, sondern wir ernten den Kohlkopf. Diese Nährstoffe gehen dem Boden verloren, und die muss ich ersetzen.
Was passiert denn, wenn ich nicht dünge?
- Die Pflanzen werden nicht mehr so groß, mein Kohl bleibt kleiner.
- Bei einer Mangelernährung sind die Blätter z.B. nicht mehr so dunkelgrün, das ist ein sichtbares Zeichen. Kennt man vom Rasen.
- Vor allem aber werden die Pflanzen schwächer. Genau wie beim Menschen. Müssen wir Hunger leiden, kommen schnell Krankheiten. So ist es bei den Pflanzen aus. Die nutzen also die schlechte Lage der Pflanzen aus und befallen sie.
- Weil das Pflanzengewebe weicher ist, können z.B. Blattläuse besser einstechen und sich dadurch besser vermehren. Auch Pilzkrankheiten können schwächeres Pflanzengewebe viel leichter befallen.
- Viele Pflanzen entwickeln Mangelsymptome. Z.B. bei Eisenmangel sind die Blattadern dunkelgrün, das Blattgewebe aber hellgrün.
Ok, also ist düngen Pflicht?
- Wenn du was ernten willst, ja! Wir wollen ja alle keine Rekordernten einfahren, aber es soll ja auch was bei rauskommen!
- Und bei den Rosen und anderen Blumen möchte ich auch, dass die Blüten bekommen etc.
- Meist reicht ja auch eine Düngung im Jahr schon aus.
Woher weiß ich denn, wieviel Dünger meine Pflanzen brauchen?
- Auf neudorff.de gibt’s eine Tabelle dazu
- Oder du nutzt die Gartenkalender-App, die erinnert dich sogar an die Aussaat-Termine
- Grundsätzlich kann man sagen:
- Alles im März/April
- Manches, wie fruchttragendes Gemüse oder Prachtstauden ein zweites Mal im Juni / Juli
- Rasen im März/April und im August/September
- Zimmer- und Balkonpflanzen wöchentlich
Was für einen Dünger sollte ich denn nehmen? Ist das egal?
- Sagen wir mal so: ich kann als Mensch ja auch alle Nährstoffe als Pille zu mir nehmen und bleibe am Leben. Aber in guten „echten“ Lebensmitteln stecken noch viele zusätzliche Stoffe, die wichtig sind fürs Gesundbleiben.
- So ist es auch bei Düngern. Es gibt organische Dünger und mineralische, und auch Mischformen.
Sind die mineralischen Dünger also Kunstdünger?
- Das Wort Kunstdünger ist da falsch. Ich bin keine Freundin von mineralischen Düngern, aber meist sind sie nicht künstlich. Sie sind mineralisch, werden also z.B. im Kalibergbau abgebaut. Das ist erstmal nicht schlecht, außer dass die Lagerstätten irgendwann versiegen werden.
- Mineralische Dünger zeichnen sich dadurch aus
- Schnell wirksam
- Aber auch schnell im Grundwasser ausgewaschen
- Mineralische Langzeitdünger haben sehr häufig eine Umhüllung aus Kunststoff, die mit der Zeit porös wird – auch nicht schön
- In mineral