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Chinas Arbeiter und die wachsende Schere zwischen Arm und Reich

Chinas Arbeiter und die wachsende Schere zwischen Arm und Reich

Episode 1185 Published 2 years, 10 months ago
Description

Auf dem Nationalen Volkskongresses in Peking zementieren die rund 3000 Delegierten die grenzenlose Macht von Staats- und Parteichef Xi Jingping. Sie nicken den Austausch der Führungsmannschaft und die steigenden Militärausgaben ab. Und es wurde verkündet, dass die Regierung nur auf ein moderates Wirtschaftswachstum setzt. Der scheidende Ministerpräsident Li Keqiang hat auch von einem “wirtschaftlichen Abwärtsdruck” gesprochen.

"Es knackst und knarzt an allen Stellen in der chinesischen Wirtschaft", sagt SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay. "Viele Leute können einfach nicht mehr." Die Schere zwischen Arm und Reich sei "unfassbar krass": "Millionen Leute leben nur knapp oberhalb der Armutsgrenze." Es passe nicht in das Bild, was die Kommunistische Partei zeichnen wolle: Das Versprechen, jeder kann es schaffen, wenn man nur fleißig genug ist. Aber weil das eben nicht stimmt, werde es zum "riesigen Problem für die Zentralregierung".

Die Reportage über die Arbeiter in China finden Sie hier.

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Moderation, Redaktion: Lars Langenau

Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Tami Holderried, Johannes Kortsche

Produktion: Justin Patchett

Zusätzliches Audiomaterial über Reuters

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