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Back to EpisodesDie Woche #121 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 121 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 03. Februar 2023.
Und diese Themen haben wir heute für Sie:
• Wir sprachen mit Volker Gruhn, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender des Beratungs- und IT-Dienstleisters Adesso, über den Hype um den Chatroboter ChatGPT und was das für die Versicherungsbranche bedeutet.
• In den News der Woche ist es nicht nur erfreulich, dass Makler ihre Gewinne 2022 ordentlich steigern konnten. Eine Bilanz zu zehn Jahren Provisionsverbot in Großbritannien fällt gemischt aus, in der privaten Krankenversicherung stimmen aktuelle Zahlen zuversichtlich und der neue Gewerbeversicherungsreport von Finanzchef24 offenbart, wovor Kleinunternehmer in Deutschland am meisten Angst haben.
• Und für unser Schwerpunktthema für den Monat Februar, „Fachkräftemangel“, sprachen wir mit Philipp Kanschik, Geschäftsführer der Maklergruppe und des Technologie-Dienstleisters Policen Direkt, über das Phänomen „New Work“ und die Schattenseiten der Home-Office-Kultur in der Versicherungsbranche.
Im Gespräch Mit Volker Gruhn, Adesso Nein, die Zeilen für diese Anmoderation hat sich keine Künstliche Intelligenz ausgedacht. Doch womöglich wird man diesen Hinweis in Zukunft tatsächlich öfter – und vor allem auch in ernster Absicht – am Anfang von Beiträgen lesen. Denn ChatGPT, das für Generative Pre-trained Transformer steht, hat seit dem Start im November 2022 einen immensen Hype ausgelöst. Was es mit diesem Prototyp eines Chatbots auf sich hat und warum sich hierfür auch die Versicherungsbranche interessieren sollte, besprechen wir jetzt mit Volker Gruhn, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender des Beratungs- und IT-Dienstleisters Adesso.
**Die News der Woche ** Es wirkt wie ein starkes Lebenszeichen, dass die Versicherungsmakler und Finanzanlagenvermittler in Deutschland aussenden: Im krisengeplagten Jahr 2022 konnten sie ihren durchschnittlichen Gewinn auf rund 75.000 Euro steigern. Das entspricht einem Zuwachs von 17 Prozent gegenüber 2021. Damals standen 64.100 Euro nach Kostenabzug zu Buche. Ihren durchschnittlichen Umsatz für das Jahr 2022 gaben die Vermittlerinnen und Vermittler mit 196.000 Euro an.
„Im Durchschnitt sind die unabhängigen Vermittlerinnen und Vermittler somit gut durch das Jahr 2022 mit seinen dramatischen Ereignissen und einer sehr hohen Preissteigerung gekommen“, freut man sich beim AfW Bundesverband Finanzdienstleistung. Die Zahlen stammen aus dem 15. AfW-Vermittlerbarometer, an dem sich laut Verband insgesamt 1.305 Vermittlerinnen und Vermittler beteiligten.
Feierlaune will beim AfW trotzdem nicht so recht aufkommen. Denn die deutliche Zunahme des durchschnittlichen Gewinns ist einem Trend zu verdanken, der viele Branchenbeobachter sorgenvoll stimmt. „Die Entwicklung, dass kleine Vermittlerbüros aufgeben oder übernommen werden, spiegelt sich in diesen Zahlen wider“, kommentiert AfW-Vorstand Frank Rottenbacher. So konnte der Durchschnittsgewinn vor allem deshalb zulegen, weil es „einen Anstieg der Teilnehmergruppe gab, die Gewinne jenseits der 300.000-Euro-Marke angegeben haben“, wie der Verband berichtet.
Rottenbacher zieht aus der aktuellen Erhebung ein Fazit, das auf der Lehre der „Economies of Scale“ beruht, zu deutsch Skaleneffekte, sprich Größenvorteile: „Durch die Schaffung größerer Einheiten und durch den Einsatz digitaler Technik kann die Effizienz gesteigert werden“, erläutert der AfW-Vorstand. „Diese Digitalisierung verbessert Prozesse sowie die Kundenkommunikation, was zu Umsatzwachstum führt.“
Doch so erfreulich der Anstieg des durchschnittlichen Gewinns auch ist, macht sich beim genauerem Hinsehen Ernüchterung breit: Bei der Hälfte der Vermittlerinnen und Vermittler liegt der Gewinn bei unter 55.000 Euro. „Dann sind wir weit weg von einer Neiddiskussion“, schlägt Rottenbacher den Bogen zum politischen Gegenwind, dem die Vermit