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DU070 - Asymmetrische Asteroiden
Description
DU070 - Asymmetrische Asteroiden
Hüpfender Jupiter und Planeten in der Achterbahn
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In Folge 70 kümmern wir uns um den Fortbestand der Erdrotation. Sondern lösen auch ein offenes Problem der Astronomie! Es geht um die “Trojaner-Asymmetrie”, die Florian früher an der Uni erforscht hat und zu der es jetzt neue Erkenntnisse gibt. Die überraschenderweise mit verlorenen Planeten des Sonnensystems zu tun haben. Außerdem gibt es ein Semesterende mit Evi (und ChatGPT), Planeten in der Achterbahn und Hexenschuss.
Das Universum in Bremen
Unser Auftritt im Universum Bremen ist vorbei und hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Wir haben das Universum Science Center besucht und dort jede Menge coole Sachen gesehen. Der Besuch ist auf jeden Fall zu empfehlen. Und bei der Show haben wir auch jede Menge nette Menschen getroffen.
Der Asteroid kommt (nicht) nahe
In der Nacht vom 26.1.2023 kam ein Asteroid der Erde ungewöhnlich nahe, er war nur knapp 3500 Kilometer von der Erdoberfläche entfernt. Es gab aber auch Asteroiden die uns schon näher gekommen sind. Was man beim Vorbeiflug von 2023 BU sehen konnte, könnte ihr euch in diesem Video ansehen.
Der Erdkern dreht sich nicht mehr?!
In manchen Medien war zu lesen, dass der Kern der Erde aufgehört habe, sich zu drehen. In seriöseren Medien waren bessere Geschichten zu lesen. Der Kern dreht sich weiter; er dreht sich nur langsamer als früher und langsamer als der Erdmantel. Glauben wir zumindest; ganz sicher ist das noch nicht. Dramatische Auswirkungen hat die Sache nicht; die Erdrotation ändert sich ja immer wieder mal. Mehr zum Erdkern gibt es hier.
Astro-Geschichte: Die Trojaner-Asymmetrie
Im Sonnensystem gibt es sogenannte “Trojaner-Asteroiden”. Das sind Asteroiden, die sich auf der selben Umlaufbahn wie ein Planet befinden und zwar in den stabilen Lagrange-Punkten L4 und L5. Jupiter hat besonders viele davon, allerdings unterschiedlich viele in L4 und L5. Wir wissen nicht, warum das so ist und dieses Problem nennt sich die “Trojaner-Asymmetrie”. Florian hat darüber im Jahr 2006 geforscht und einen Fachartikel geschrieben. Vor kurzem ist dazu eine neue Arbeit erschienen (“Asymmetry in the number of L4 and L5 Jupiter Trojans driven by jumping Jupiter”). In dieser neuen Simulation kam man zu dem Ergebnis, dass die Asymmetrie vermutlich mit der Phase der planetaren Migration zu tun hat. In der Frühzeit des Sonnensystems haben die gerade in Entstehung befindlichen Planeten die Größe ihrer Umlaufbahn geändert; sind näher an die Sonne gerückt oder haben sich von ihr entfernt. Bei dieser Migration haben sich die Stabilitätsbedingungen rund um die Lagrange-Punkte geändert, was die Asymmetrie erklären könnte. Allerdings braucht man dafür einen zusätzlichen Planeten; es ist aber absolut möglich, dass es
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