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Back to EpisodesDie Woche #116 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden
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Moin aus Hamburg und herzlich Willkommen zu Folge 116 unseres Podcasts. Heute ist Freitag, der 9. Dezember 2022.
Und diese Themen haben wir heute für Sie:
• Wir sprachen mit dem Versicherungsmakler Tim Hunger über seinen immensen Erfolg in den sozialen Medien und was Kolleginnen und Kollegen sich womöglich bei ihm abschauen können.
• In den News der Woche stellt die Regierungskommission Punkte für eine Krankenhausreform vor. Die Aktuare äußern sich zum Höchstrechnungszins.Der BU-Vertrieb läuft nicht ohne Makler und Mehrfachagenten, und der Dax bekommt ein neues Mitglied.
• Und für unser Schwerpunktthema für den Monat Dezember, „Rückblick/Ausblick“, sprachen wir mit Norman Wirth, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbands Finanzdienstleistung AfW über die Frage, ob 2022 ein Jahr zum Vergessen war, über all die Risiken und Nebenwirkungen aus Brüssel in puncto Vermittlerregulierung und darüber, wie es mit der Reform der privaten Altersvorsorge hierzulande weitergehen könnte.
Im Gespräch Mit Tim Hunger, Mr.Finanzfakten Eine Fachjury und die Branche haben entschieden: Tim Hunger, Marie Christina Schröders, Timo Vierrow und KVoptimal.de sind allesamt Makler, die ihre Online-Kommunikation vorbildlich aufgestellt haben – und sind damit würdige Preisträger des renommierten OMGV Makler Award 2022. Prämiert wurden sie Ende Oktober auf der DKM in Dortmund. Tim Hunger, mit dem wir gleich sprechen, ist in den sozialen Medien als „Mr. Finanzfakten“ unterwegs und dort überaus populär. Die OMGV-Award-Jury begründet ihre Preisvergabe demenstprechend so: „Tim Hunger veröffentlicht auf TikTok und Instagram Kurzvideos zu Versicherungs- und Finanzthemen und schafft es so, zeitgemäß Wissen zu vermitteln.“ Diese Videos seien nicht nur unterhaltsam, sondern böten auch stets den berühmten Mehrwert. Wie er das alles geschafft hat und was andere Vermittlerinnen und Vermittler womöglich von Hunger lernen können, verrät er uns jetzt.
Die News der Woche Die 17-köpfige „Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung“ hat dem Bundesministerium für Gesundheit Tipps gegeben, wie man das Krankenhaussystem auf Vordermann bringen könnte. Es soll weggehen vom System mit Fallpauschalen. Denn das führt dazu, dass Krankenhäuser wohl zu viele und manchmal auch unpassende Behandlungsfälle annehmen, um Kosten zu decken und Gewinne einzufahren.
Stattdessen sieht die Kommission drei wichtige Punkte vor. Der erste sind die sogenannten Vorhalteleistungen. Krankenhäuser sollen künftig einen regelmäßigen, festen Betrag bekommen, mit dem sie diese Vorhalteleistungen bezahlen. Darunter versteht die Kommission Fixkosten, zum Beispiel für Personal, Notaufnahme und Medizintechnik. Derzeit müssen Krankenhäuser ihre Vorhalteleistungen aus den Fallpauschalen mitbezahlen.
Punkt 2 sind Versorgungsstufen. Für Krankenhäuser sollen künftig drei Stufen, sogenannte Leveln gelten, nach denen sie entsprechend gefördert werden: I – Grundversorgung, zum Beispiel grundlegende chirurgische Eingriffe und Notfälle II – Regel- und Schwerpunktversorgung – das sind Krankenhäuser, die im Vergleich zur Grundversorgung noch weitere Leistungen anbieten III – Maximalversorgung – zum Beispiel Universitätskliniken Für jedes Level sollen einheitliche Mindestvoraussetzungen gelten. Damit gelten Standards für technische, räumliche und personelle Ausstattung. Das soll die Qualität der Behandlung erhöhen. Krankenhäuser aus Level 1 sollen übrigens flächendeckend eine „wohnortnahe Versorgung“ garantieren.
Punkt 3 sind feste Leistungsgruppen. Krankenhäuser sollen nur noch Leistungen abrechnen können, wenn ihnen die entsprechende Leistungsgruppe zugeteilt wurde. Um das zu erreichen, müssen sie genau festgelegte Voraussetzungen in Bezug auf Technik und Personal erfüllen. Je nach Komplexität steht dann auch fest, ob Krankenhäuser aus all