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Die Woche #103 – Der Pfefferminzia Podcast für Versicherungshelden

Episode 116 Published 4 years ago
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Willkommen zu Folge 103 unseres Podcasts!

Im Gespräch Mit Christian Schwalb, Worksurance Das Informationsportal Worksurance haben Geschäftsführer Christian Schwalb und Chefredakteur Philip Wenzel ins Leben gerufen, um Endverbraucher über die Arbeitskraftabsicherung zu informieren. Aber wenn die Leute eh schon da sind, und also offenkundig Interesse am Thema haben, ist es da nicht logisch, auch gleich passende Produkte anzubieten? Und sie online abschließbar zu machen? Doch, doch, dachten sich die Macher – und haben genau diese Produkte nun gestartet. Welche neuen Wege sie dabei gegangen sind, besprachen wir mit Christian Schwalb. Hier erfahren Sie mehr zu den Produkten: https://arbeitskraftabsicherung.worksurance.de/

Die News der Woche In der Versicherungsbranche wurde schon vielfach darüber gerätselt, ob und wann sich die Corona-Pandemie in den Leistungsfällen der Berufsunfähigkeitsversicherung niederschlägt. Der Lebensversicherer Debeka hat dazu nun jüngste Erkenntnisse aus seinem 450.000 starken BU-Datenbestand geliefert.

Demnach hat die Corona-Pandemie erstmals in der Unternehmensgeschichte der Koblenzer auch die Berufsunfähigkeitsstatistik erreicht. In sechs Fällen war im Jahr 2021 eine Covid-19-Erkrankung und deren Folgen Grund für eine Berufsunfähigkeit. Das ergibt einen Anteil von etwa 0,6 Prozent an allen rund 950 Leistungszusagen, die die Debeka im vergangenen Jahr aussprach.

In knapp 45 Prozent der Fälle waren psychische Erkrankungen Grund für die Berufsunfähigkeit – damit bleiben sie der eindeutige Hauptauslöser für eine BU. Als zweitgrößten Grund nennt die Debeka mit 15,4 Prozent Geschwülste, wie zum Beispiel Krebserkrankungen. Mit 11,9 Prozent war der Bewegungsapparat, also Rücken und Gelenke, der drittgrößte Anlass, nicht mehr arbeiten zu können.

Laut Debeka schwankt der Anteil psychischer Erkrankungen als Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit seit Jahren zwischen 40 und 45 Prozent. Im ersten Corona-Jahr 2020 lag er bei 40,6 Prozent und schoss dann im zweiten Corona-Jahr 2021 auf die zuvor genannten 44,9 Prozent. Haben also der Lockdown sowie pandemiebedingte Geldsorgen zu einer erhöhten psychischen Belastung der Debeka-Kunden geführt? Ganz so einfach ist es nicht: Denn auch im Vor-Corona-Jahr 2019 lag der Anteil psychischer Erkrankungen mit 44,1 Prozent fast genauso hoch wie zuletzt. Klar ist: Die nervliche Belastung der Deutschen wird in diesem Jahr im Angesicht der aktuellen Energie-Krise sicherlich nicht geringer ausfallen.

Jingle Warum soll man nicht einfach mal den Mund aufmachen, wenn etwas nicht passt? Und wenn es dann auch noch was bewirkt. Offenbar ist in Bezug auf das Gesundheitssystem durchaus beides der Fall. Immerhin hat sich mehr als die Hälfte der Deutschen bei Arzt, Therapeut, Pfleger oder Krankenversicherung beschwert. Genau genommen waren es 57 Prozent. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschers Yougov für die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse hervor. Daran nahmen 2.052 Menschen teil.

Von diesen Befragten haben sich 42 Prozent über Ärzte, Therapeuten oder Pfleger beschwert, weil sie die Behandlung nicht in Ordnung fanden. 31 Prozent hatten ein Problem mit ihrem Ansprechpartner. Und bei 27 Prozent gab es Probleme, einen Termin zu vereinbaren.

Ganz so ausgewogen geht es bei den Krankenversicherungen nicht zu. Wer gegen sie ins Feld zog, tat das in jedem zweiten Fall, weil sie für eine Behandlung nicht zahlen wollte. Dann kommt erst einmal eine Weile nichts. Und je 23 Prozent fanden entweder eine Beratung nicht gut oder vermissten das nötige Verständnis für die persönliche Situation.

Doch immerhin tut sich etwas, wenn man sich in die Brust wirft. Laut Umfrage bearbeiteten die kritisierten Ärzte, Therapeuten und Pfleger über die Hälfte der Beschwerden, nämlich 56 Prozent, erfolgreich. Bei Krankenversicherungen liegt die Quot

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